Winterthur

    HCR empfängt Tigers mit Revanchegelüsten

    Nau.ch Lokal
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    Winterthur Stadt,

    Der HC Rychenberg Winterthur empfängt am Samstag die Tigers Langnau und will gegen den Tabellenzweiten den nächsten Schritt nach vorne machen.

    HC Rychenberg Winterthur
    Der HC Rychenberg Winterthur ist ein Schweizer Unihockeyverein aus Winterthur. Er trägt seine Heimspiele in der AXA-Arena aus. - Markus Aeschimann/ Grafik Nau.ch

    Wie der HC Rychenberg Winterthur mitteilt, gastiert am Samstag, 10. Oktober 2026, mit den Tigers aus dem Emmental eine Mannschaft in der Axa-Arena, welche bestimmt mit einem Grollen im Bauch und Revanchegelüsten aufspielen will.

    Den Langnauern liegt mit Sicherheit ihr sang- und klangloses Ausscheiden gegen die Winterthurer im Playoff-Viertelfinal letzte Saison auf dem Magen.

    Die Tigers sind gut in die Saison gestartet und liegen bereits wieder auf Platz zwei des Klassements. Sie profitieren dabei in gerütteltem Mass von ihrer inneren Stabilität und Solidität sowohl im Team wie in der Staff. Der HCR liegt aktuell auf dem fünften Rang der Tabelle.

    Wobei man bei den Winterthurer Löwen tunlichst darauf verzichten sollte, den Blick in diesen Tagen allzu sehr auf diese Zwischenrangierung zu richten. Zu gut sollten auch hier die Erinnerungen an die letzte Saison sein, als man von Platz sieben aus in die schliesslich ruhmreichen Playoffs startete. Hier gilt das alte Sprichwort: Geduld bringt Rosen – oder im Fall des HCR im 2026 eben auch Pokale

    Das Puzzle

    Das Zusammenstellen und schliesslich Funktionieren eines erfolgreichen Teams hat oft mit dem Bild eines komplizierten Puzzles zu tun. Manchmal muss man für das eine Puzzleteil, sprich einen Spieler, zuerst die richtige Position finden. Das Puzzleteil mal etwas links oder rechts drehen, vielleicht auch einen anderen Platz finden, wo es besser reinpasst.

    Dieser Prozess ist beim HCR momentan in vollem Gang und er benötigt schlicht und einfach vor allem den Faktor Zeit und Geduld. Es versteht sich dabei von selbst, dass bei diesem Puzzle nicht nur die spielerischen Qualitäten eine Rolle spielen, sondern auch der «Wohlfühlfaktor» entscheidend für die Sicherheit und Selbstverständlichkeit eines Spielers beiträgt.

    Auf der Jagd

    Die beiden Vereine verfügen durchaus über bissige Maskottchen, welche auch als Vorbild für die Punktejagd dienen können. Während andere Spitzenvereine hier lediglich über Nagetiere mit problematischer Zahnstellung verfügen, sind sowohl der Löwe wie auch der Tiger gefährliche Räuber.

    Ein Blick in die veterinärmedizische Analyse macht Hoffnung: Der Löwe verfügt über die grössere Beisskraft. Er kann mit bis zu 290 Kilogramm Druck zupacken, während der Tiger nur bis 155 Kilogramm Druck aufbauen kann. In dieser Disziplin müsste der HCR also Vorteile haben.

    Bezüglich Jagdstrategien der beiden Raubtiere entdeckt der Kenner ebenfalls Parallelen zum HCR und den Langnauern. Während Löwen vorzugsweise im Rudel jagen – man denkt hier beim HCR sofort an die Fraktion der jungen Wilden wie Julian Egli, Loïc Ammann oder Damian Hocevar – sind die Tiger im Tierreich eher Einzelkämpfer. Dies trifft auch auf eine ganze Reihe der Berner zu.

    Spieler wie Simon Steiner, Kevin Kropf, Janis Lauber oder Thomas Gfeller beweisen ihren Jagd- und Killerinstinkt seit vielen Jahren sowohl auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene.

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