UHC Uster zittert sich zum Quali-Abschluss

Der UHC Uster gewinnt zum Quali-Abschluss gegen Chur United 5:4, gerät mehrfach ins Wanken und bringt den Vorsprung mit Mühe ins Ziel.

Wie der UHC Uster mitteilt, erwischte der UHC Uster einen guten Start in dieses letzte Spiel der Qualifikation 2025/26 und lag durch die Tore von Daniels Jānis Anis und Loris Murer nach nicht einmal vier Minuten gegen Chur United bereits mit 2:0 in Führung. In der Folge fanden dann aber auch die Bündner den Zugang in die Partie.
Dem ersten Schuss Richtung Uster-Keeper Nicola Brütsch in der siebten Minute durch Gian-Luca Lanfranchi folgte dann gut drei Zeigerumdrehungen später der sehenswerte 1:2-Anschlusstreffer durch Casper Karlsson ins entfernte hohe Eck. Mit dem Lattenknaller von Joel Söderberg in Minute 18 waren die Gäste sogar noch vor der Pause nahe am Ausgleich.
Diesen hatte ebendieser Söderberg kurze Zeit nach Wiedernanpfiff erneut auf dem Stock, doch wurde er im letzten Moment noch von Timo Renner am erfolgreichen Abschluss gehindert. Für die Churer doppelt ärgerlich, denn praktisch im Gegenzug erzielte Anis in Folge eines Fehlpasses des Bündners Tino Mettlers auf den Stock Johannes Wilhelmssons das 3:1.
Der Rest des Mitteldrittels stand unter dem Motto «spielen und spielen lassen» mit beidseits viel Offensivdrang und zahlreichen guten Abschlussaktionen, die allerdings allesamt ohne Auswirkung aufs Scoreboard blieben, weil sich Brütsch und sein gegenüber Christoph Reich von ihrer besten Seite zeigten. Auch Reichs Maske bestand die Standfestigkeitsprobe durch ein Geschoss Kilian Franzens erfolgreich.
Fehler, Traumtor und Zittern bis zur Sirene
An der Spielanlage änderte sich im Schlussdrittel vorerst nichts, mit der Ausnahme, dass die Schützen in der Pause ein gewisses Mass ihrer Treffsicherheit wiedergefunden hatten. Allerdings gilt es anzumerken, dass zwei der Bündner Treffer mit gütiger Ustermer Mithilfe zustandekamen: dem 2:3 nur 25 Sekunden nach Wiederanpfiff durch Casper Karlsson lag ein Missverständnis zwischen Albert Koskinen und Loris Murer zugrunde, und vor dem 3:4 hatte Ted Nivestam an der Bande zwar den Ball erobern, aber nicht unter Kontrolle bringen können, so dass dieser direkt auf die Kelle des Churer L-UPL-Urgesteins Daniel Šešulka landete, der trocken einnetzte.
Dazwischen hatte der von Jhonan Meier mustergültig lancierte Marcel Arnet Gäste-Goalie Reich mit einem Traumtor ins linke hohe Eck zum zwischenzeitlichen 4:2 keine Chance gelassen.
Den Zwei-Tore-Vorsprung stellte die Zürcher Oberländer Ausländerlinie dann in der 47. Minute mittels einer tollen Passfolge mit Absender Anis, Relaisstation Wilhelmsson und Torschütze Nivestam wieder her. Allerdings schafften die Gäste dann sieben Minuten vor Spielende ihrerseits auch wieder den erneuten Anschlusstreffer zum 4:5 her.
Der Ausgleich blieb den Bündnern allerdings trotz des direkt anschliessenden Timeouts sowie der Tausch von Keeper Reich gegen einen sechsten Feldspieler anderthalb Minuten vor der Sirene versagt.
Playoff-Wahl und Geburtstagsjubel
Nach dem Schlusspfiff und dem elften Sieg im 22. Qualispiel dieser Saison folgten einerseits noch die offizielle Beglückwünschung von UHCU-Chefcoach Simon Meier zu dessen 50. Geburtstag durch Clubpräsident Fabrizio Tuena inklusive Präsentübergabe sowie andererseits das mittlerweile altbekannte Wahlverfahren, bei dem das Spitzentrio der Tabelle seine Gegner fürs Playoff-Viertelfinale aussucht.
Nachdem Qualisieger Wiler-Ersigen mit den achtplatzierten Zürcher Grasshoppers noch entsprechend Rangierung selektiert hatte, zog Zug United den UHC Uster dem siebtplatzierten Rychenberg Winterthur vor, womit es zur Wiederauflage dieser bereits in der vergangenen Saison angesetzten Viertelfinalserie kommt. Spiel eins findet am Samstag, 7. März 2026, in Zug statt.






