UHC Uster verabschiedet Arnet und Burkhart

Nau.ch Lokal
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Greifensee,

Marcel Arnet und Fadri Burkhart verlassen den UHC Uster nach dieser Saison. Beide legen eine Pause vom Unihockey ein und planen längere Reisen.

UHC Uster
Der UHC Uster ist ein Unihockeyverein aus Uster. Heimspielstätte des Vereins ist die Sporthalle Buchholz. - Keystone/ Grafik Nau.ch

Wie der UHC Uster schreibt, verlassen Marcel Arnet und Fadri Burkhart den Klub auf Ende dieser Saison und kehren dem Unihockeysport trotz ihres noch jungen Alters vorerst den Rücken. Es lockt bei beiden das grosse Fernweh.

Marcel Arnet stiess vor zehn Jahren auf Stufe U16 zum UHC Uster. Heuer absolviert der 23-jährige Offensivflügel mittlerweile seine fünfte volle Saison im L-UPL-Team der Zürcher Oberländer, nachdem er 2020/21 die ersten Aufgebote für die erste Mannschaft erhalten hatte. Die Verbandsstatistik bezeugt bis heute 18 Tore und 15 Assists auf höchster Ligaebene.

Nun setzt der gelernte Schreiner seine Prioritäten aber etwas anders. «Ich werde Mitte August in Richtung Indonesien aufbrechen und versuchen, nochmals ordentliche Fortschritte im Surfen zu machen.» Nach einem Monat ist dann die Weiterreise nach Perth geplant, der Metropole an der australischen Westküste.

«Dort werde ich als Schreiner arbeiten und mir damit einen Traum erfüllen, der sich bereits zu Beginn meiner Lehre zu entwickeln begonnen hat. Vielleicht werde ich down under neben dem Schreinern und Surfen auch weiter Unihockey spielen; fest geplant ist aber noch nichts», so Mäse.

Burkhart verabschiedet sich nach 13 Jahren

Die konketen Pläne des ebenfalls 23-jährigen Fadri Burkhart sind zwar noch nicht so im Detail festgelegt wie bei Arnet. Doch auch das UHCU-Eigengewächs, das als Verteidiger wie auch als Center eingesetzt werden kann, zieht es in die Ferne:

«Ich hatte schon lange den Wunsch, einmal für längere Zeit auf Reisen zu gehen. Da ich im Sommer meinen Bachelor in Wirtschaftsinformatik abschliesse, hat sich dafür nun der passende Zeitpunkt ergeben. Da sich längeres Reisen und Leistungssport nur schwer miteinander vereinbaren lassen, musste ich mich für einen Weg entscheiden.»

Der Abschied vom UHC Uster fällt ihm, der bereits 2021/22 seine ersten Fanionteameinsätze hatte und in seiner zweiten vollen L-UPL-Saison steht, allerdings nicht leicht:

«Seit 13 Jahren spiele ich beim UHC Uster, und ich hatte in dieser Zeit nie das Bedürfnis, zu einem anderen Verein zu wechseln. Ich konnte hier unglaublich viel lernen und mich sowohl sportlich als auch persönlich weiterentwickeln.» Der UHC Uster wünscht beiden alles Gute für die Zukunft.

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