UHC Uster beendet Saison nach vierter Niederlage

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Greifensee,

Der UHC Uster verliert auch das zweite Heimspiel gegen Zug United mit 7:10, unterliegt in der Viertelfinalserie 0:4 und beendet damit die Saison 2025/26.

UHC Uster
Der UHC Uster ist ein Unihockeyverein aus Uster. Heimspielstätte des Vereins ist die Sporthalle Buchholz. - Grafik Nau.ch

Wie der UHC Uster mitteilt, war es angesichts des diskussionslosen spielerischen Übergewichts des Zuger Teams ein kleines Fünkchen Hoffnung, das Usters Topscorer Johannes Wilhelmsson 80 Sekunden vor der Schlusssirene mit seinem herrlichen Weitschusstreffer ins hohe Eck zum zwischenzeitlichen 7:9 nochmals in der Buchholzhalle entzündete.

Aber es loderte – nicht zuletzt auch in den Reihen des bis zuletzt lautstarken Grossteils der 512 Zuschauer in der Buchholzhalle. Immerhin hatte man nach dem gut vier Minuten vor Spielende gezogenen Timeout und dem Einsatz eines sechsten Feldspielers anstelle von Goalie Nicolas Brütsch ja auch keine drei Minuten benötigt, um durch die Treffer von Daniels Jānis Anis und eben Wilhelmsson den Viertorerückstand auf noch zwei Treffer zu verkürzen.

Würden die bis dahin dominierenden Zentralschweizer vielleicht doch noch etwas nervös? Aber das Wunder zu Uster blieb aus: Mit seinem Treffer ins leere Gehäuse und damit vierten Torerfolg des Abends zog Zugs Sami Johansson einen definitiven Schlussstrich unter die Playoff-Viertelfinalserie 2026 zwischen Zug United und dem UHC Uster.

Frühe Uster-Führung reicht nicht zur Pause

Das Drehbuch der vierten Partie richtete sich bis kurz vor Schluss nach jenen der vorherigen drei Begegnungen dieser Serie. Der UHC Uster vermochte im ersten Drittel resultatmässig noch mitzuhalten.

Obwohl von Beginn an klar ersichtlich war, dass die Zentralschweizer darum bemüht waren, diesmal bereits in den ersten 20 Minuten auch auf dem Scoreboard für klare Verhältnisse zu sorgen, konnten die Zürcher Oberländer zweimal in Führung gehen.

Josia Pfister nutzte die ihm gewährte Gasse für einen unbehelligten Vorstoss und trockenen Abschluss zum 1:0 noch in der ersten Spielmminute. In Minute sieben liess Yves Klöti mittels einer feinen Körperdrehung mit Andrin Christen und Miko Kailiala gleich zwei Zuger ins Leere laufen, so dass er unbedrängt zum 2:1 einnetzen konnte.

Zur ersten Pause lagen dann aber die Zuger bereits wieder eine Läge voraus, da neben den beiden zwischenzeitlichen Ausgleichstreffern Albin Sjögren eine der zahlreichen Zuger Torchancen, die glücklicherweise grossteils von Brütsch zunichtegemacht wurden, knapp vier Minuten vor der ersten Sirene zum Zuger Führungstreffer verwerten konnte.

Zug zieht im Mitteldrittel davon

Im zweiten Spielabschnitt sorgten die Gäste dann as usual in dieser Serie vorzeitig für klare Verhältnisse, indem sie zwischenzeitlich auf 7:2 davonzogen. Dies auch deshalb, weil die Zentralschweizer die beiden Zweiminutenstrafen gegen Jean-Luc Klöti und Filip Karlsson in Tore umzumünzen wussten (im zweiten Fall eine Sekunde nach Ablauf der Strafe), die Ustermer jene gegen Zugs Johansson nicht.

Bei letzterer mussten die Zürcher Oberländer froh sein, verhinderte Brütsch – bei seinem Abschiedsspiel für den UHC Uster zurecht nochmals zum Best Player gewählt – einen Shorthander Linus Arnolds. Immerhin erzielte dann Anis kurz vor der zweiten Pause noch den dritten Treffer für das Heimteam.

Uster verkürzt, doch Zug behält Kontrolle

Nachdem in der Frühphase des Schlussdrittels Johansson und Yves Klöti den Score für ihre Teame noch um jeweils einen Treffer erhöht hatten, gaben die ereignisreichen zwei Minuten zur Mitte des letzten Spielabschnitt ein gewisses Sinnbild dieser Viertelfinalserie ab: Eine halbe Minute, nachdem Anis im Powerplay nur den Pfosten getroffen hatte, konnte Zugs Kailiala nach einem Stockschlag Wilhelmssons zum Penalty antreten.

Der Finne sah seinen Ball jedoch von einem Pfosten entlang der Torlinie zum anderen Pfosten und von diesem wieder aufs Spielfeld abprallen. Schön und gut aus Ustermer Sicht.

Aber nur gerade eine halbe Minute später liess man besagten Kailiala aus dem Spiel heraus nochmals alleine auf Brütsch losziehen, noch flankiert durch dessen Mitspieler Tobias Gustafsson, und ein zweites Mal liess sich Zugs 87 diese Chance nicht entgehen. Wenig später konnte Anis nochmals auf 5:9 verkürzen, bevor dann das bereits erwähnte Ustermer Timeout noch die spannende Schlussphase einläutete.

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