Cup-Out im Halbfinal – Bitteres Ende für den FC Stäfa

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Stäfa,

Ein Sonntagsschuss von jenseits der Mittellinie brachte Mitte der zweiten Halbzeit die Entscheidung: Der FC Stäfa unterliegt dem FC Regensdorf mit 1:2.

Fussball Ecke Fussballfeld Rasen
Der FC Stäfa ist ein Fussballverein mit Sitz in Stäfa im Bezirk Meilen. Er trägt seine Heimspiele auf dem Sportplatz Frohberg aus. (Symbolbild) - Depositphotos

Die Cup-Kampagne des FC Stäfa nimmt in Regernsdorf ein bitteres Ende. In einer intensiven und hart geführten Partie verlieren die Seebuben das Spiel in Regensdorf 1:2, wie der Verein am 30. April mitteilt.

Ein Sonntagsschuss von jenseits der Mittellinie brachte Mitte der 2. Halbzeit die Entscheidung. Regensdorf war an diesem Abend nicht die bessere, aber die glücklichere Mannschaft und zieht in den Final ein.

Ausgleich in Minute 32

Man sah die Stäfner Elf selten so konzentriert und fokussiert zu Werke gehen wie in den ersten 30 Minuten dieses Halbfinals. Die Elmer Elf hatte die durch das Portal FuPa als besser eingeschätzte Regensdörfler im Griff und war die aktivere und gefährlichere Mannschaft.

Überraschend ging jedoch der Gastgeber nach einem Eckball in Führung. Ein Tor der Marke «ganz billig». Die Stäfner blieben weiterhin aufsässig und konnten dem physisch stärkeren Gegner mehrheitlich ihr Spiel aufzwingen.

Völlig verdient nickte Kelterborn in der 32. Minute eine wohlgetimte Flanke Widmers am Ende einer schönen Kombination zum Ausgleich ein. Pause, Durchschnaufen.

Minute 70: «Ein Geschoss vor dem Herrn» landet im Stäfner Kasten

Die Geschehnisse glichen sich in der 2. Halbzeit aus und die beiden Mannschaften neutralisierten sich gegenseitig. Die wenigen Chancen auf beiden Seiten machten die Torhüter jeweils sicher zunichte.

Nach einem Eckball Stäfas konterte Regensdorf und erwischte Fanzun aus grosser Distanz. Ein Sonntagsschuss erster Güte, ein Geschoss vor dem Herrn schlug in der 70. Minute etwas überraschend im Stäfner Kasten ein.

Dem Torhüter eine Schuld anzulasten wäre falsch. Gegen einen solchen «Once in a lifetime»-Kunstschuss war er machtlos. Laut Speaker war die Distanz sage und schreibe 52 Meter.

Damit war die Partie neu lanciert. Zu mehr als zu einigen brenzligen Situation und Halbabschlüssen reichte es aber nicht mehr. Zu sehr schwanden die Kräfte und Regensdorf frönte irgendwann das Zeitspiel. Abpfiff, Aus, Ende. Schade.

Auch das gehört zum Fussball ...

Fazit: Stäfa lieferte eine sehr gute und solide Partie ab, und reist trotzdem als eliminiertes Team zurück an den Zürichsee.

Der Frust in der Kabine war spürbar und verständlich, muss sich das ganze Team doch keinen Vorwurf gefallen lassen. Es tut weh, weil so wenig gefehlt hat, um in den Cup-Final und damit ins Haupttableau des Schweizer Cups zu kommen.

Aber genau das gehört zum Fussball. Manchmal reicht ein kleiner Moment, und das Spiel kippt in die eine oder andere Richtung.

Das Schlachtenglück Stäfas schien in den vorherigen Spielen aufgebraucht geworden zu sein.

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