Oberland

FIR ruft zu sparsamen Umgang mit Trinkwasser auf

Nau.ch Lokal
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Pfäffikon,

Die Trinkwasserversorgung in Fehraltorf, Illnau und Russikon ist gesichert. Wegen der Trockenheit bleibt die Lage jedoch angespannt.

Die Gemeindeverwaltung Fehraltorf im Zürcher Oberland.
Die Gemeindeverwaltung Fehraltorf im Zürcher Oberland. - Nau.ch / Simone Imhof

Wie die Gemeinde Fehraltorf mitteilt, ruft die Gruppenwasserversorgung FIR (Fehraltorf–Illnau–Russikon) die Bevölkerung aufgrund der anhaltenden Trockenheit zu einem sparsamen und verantwortungsvollen Umgang mit Trinkwasser auf. Die Trinkwasserversorgung ist aktuell sichergestellt. Die Situation bleibt jedoch angespannt und wird laufend überwacht.

Am Freitag, 7. August 2026, trafen sich Vertreter der Betriebskommission FIR zu einem Austausch über die aktuelle Situation der Trinkwasserversorgung. Die anhaltende Trockenheit sowie die gemäss aktuellen Prognosen auch in den kommenden Wochen nicht zu erwartenden ergiebigen Niederschläge erfordern eine laufende und sorgfältige Beurteilung der Versorgungssituation bei den FIR-Partnern.

Massnahmen nach 2018 zeigen Wirkung

Die nach der Wasserknappheit im Jahr 2018 vorgenommenen Überarbeitungen und Anpassungen der Wasserversorgung machen sich in der aktuellen Situation deutlich positiv bemerkbar.

Insbesondere die vorhandenen Bezugs- und Liefermöglichkeiten mit benachbarten Gruppenwasserversorgungen ermöglichen es, zusätzlich verfügbares Trinkwasser gezielt zu beziehen und innerhalb des FIR-Versorgungsgebiets bedarfsgerecht einzusetzen.

Die Trinkwasserversorgung in Fehraltorf, Illnau und Russikon Dorf ist derzeit sichergestellt. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit, der tiefen Grundwasserstände sowie des zu erwartenden Verbrauchsanstiegs nach den Schulferien bleibt die Versorgungssituation jedoch angespannt. Die Wasserversorgungen beobachten die weitere Entwicklung deshalb eng und beurteilen die Lage fortlaufend.

Bevölkerung wird zum sparsamen Umgang mit Trinkwasser aufgerufen

Damit die Trinkwasserversorgung auch in den kommenden Wochen zuverlässig sichergestellt werden kann, ruft die FIR die Bevölkerung zu einem sparsamen Umgang mit Trinkwasser auf. Ab dieser Woche wird mit Flyern und Plakaten in den beteiligten Gemeinden über einen bewussten und sparsamen Wasserverbrauch informiert.

Bereits einfache Massnahmen können dazu beitragen, den Trinkwasserverbrauch zu reduzieren. Insbesondere auf nicht zwingend notwendige Verwendungen von Trinkwasser soll nach Möglichkeit verzichtet beziehungsweise deren Umfang reduziert werden.

Bewässerung der Sportplätze wird auf das notwendige Minimum reduziert

Ein besonderes Augenmerk gilt derzeit der Bewässerung von Sportplätzen. Die zuständigen Wasserversorgungen haben mit den jeweiligen Platzverantwortlichen Kontakt aufgenommen. Die Bewässerung wird auf das für den Werterhalt der Anlagen notwendige Minimum reduziert.

Der FIR ist bewusst, dass die Bewässerung von Sportanlagen auf den ersten Blick im Widerspruch zum Aufruf an die Bevölkerung stehen kann, Trinkwasser möglichst sparsamen einzusetzen. Bei den Sportanlagen ist jedoch eine sorgfältige Schaden-Nutzen-Abwägung erforderlich. Ein vollständiger Verzicht auf die Bewässerung kann zu erheblichen und teilweise längerfristigen Schäden an den Anlagen führen.

Aus diesem Grund wird derzeit nur so viel Wasser eingesetzt, wie für deren Erhalt zwingend notwendig ist. Die Bewässerung wird laufend der aktuellen Versorgungssituation angepasst. Sollte sich diese verschlechtern, wird der Wasserverbrauch für die Sportanlagen umgehend weiter reduziert beziehungsweise die Bewässerung vollständig eingestellt.

Weitergehende Massnahmen bei Verschärfung der Situation

Die Partner der Gruppenwasserversorgung FIR verfolgen die Entwicklung der Grundwasserstände, der verfügbaren Bezugs- und Liefermengen sowie des Trinkwasserverbrauchs weiterhin aufmerksam.

Sollte sich die Versorgungssituation verschlechtern, werden die Wasserversorgungen der FIR weitergehende Massnahmen zur Reduktion des Trinkwasserverbrauchs ergreifen. Über entsprechende Schritte wird die Bevölkerung rechtzeitig informiert.

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