Fehraltorf ZH: Zwei Schulhäuser weichen einem Holzmodulbau

    Gemeinde Fehraltorf
    Gemeinde Fehraltorf

    Pfäffikon,

    In Fehraltorf ZH sollen «Sekundar» und «Vario» einem gemeinsamen Holzmodulbau weichen. Die Stimmbevölkerung entscheidet in der ersten Hälfte 2027.

    Fehraltorf ZH
    Das Zentrum der Gemeinde Fehraltorf im Bezirk Pfäffikon (ZH) (Symbolbild) - Nau.ch / Simone Imhof

    Der Gemeinderat hat die Weichen für die zukünftige Entwicklung der Schulanlage Heiget gestellt. Nach umfassenden Abklärungen und verschiedenen Variantenstudien soll die bestehende Infrastruktur der Schulhäuser «Sekundar» und «Vario» durch einen gemeinsamen Ersatzneubau in Holzmodulbauweise ersetzt werden.

    Die beiden Gebäude prägen den Schulstandort seit vielen Jahrzehnten und wurden im Verlauf ihrer Nutzung mehrfach erweitert und an neue Bedürfnisse angepasst. In den vergangenen Jahren zeigte sich jedoch zunehmend, dass sowohl bauliche als auch betriebliche Anforderungen umfangreiche Investitionen erforderlich machen würden. Gleichzeitig haben sich die räumlichen Anforderungen an die Schule in den vergangenen Jahren wesentlich verändert.

    Um den heutigen Bedürfnissen des Unterrichts gerecht zu werden, werden zusätzliche Gruppenräume, Arbeitsplätze für Lehrpersonen sowie weitere unterstützende Räume benötigt.

    Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurden verschiedene Lösungsansätze geprüft. Die Studie bestätigte, dass die benötigten Raumangebote mit einer gesamtheitlichen Lösung geschaffen werden können und dass sich dabei gleichzeitig funktionale und organisatorische Verbesserungen erzielen lassen.

    Der Gemeinderat hat mehrere Varianten sorgfältig geprüft. Ausschlaggebend für die Wahl eines Ersatzneubaus mit einem Gebäude waren insbesondere die langfristige Wirtschaftlichkeit, die Nachhaltigkeit sowie die positiven Erfahrungen mit Holzmodulbauten. Eine solche Variante ermöglicht es, die bestehenden Nutzungen in einem modernen und zeitgemässen Gebäude zusammenzuführen und die betrieblichen Abläufe zu optimieren.

    Mit dem geplanten Neubau werden die bestehenden Raumangebote optimiert und durch die notwendigen Gruppen- und Arbeitsräume ergänzt. Zusätzliche Klassenzimmer sind dabei nicht vorgesehen.

    Ein Vorteil der gewählten Lösung liegt darin, dass bestehende Gebäudeteile im Untergrund weiterhin genutzt werden können. Dadurch lassen sich Ressourcen schonen und Eingriffe in den Boden minimieren. Gleichzeitig entsteht auf dem heutigen Standort des Schulhauses «Vario» zusätzlicher Freiraum für die Schulanlage.

    Die Planung berücksichtigt zudem die Anforderungen eines laufenden Schulbetriebs. Die Umsetzung soll etappenweise erfolgen, damit während der gesamten Bauzeit genügend Schulräume zur Verfügung stehen. Die Schulleitung wurde in die bisherigen Überlegungen einbezogen und unterstützt die Grundausrichtung des Projekts.

    Mit der Wahl eines gemeinsamen Holzmodulbaus setzt der Gemeinderat auf eine nachhaltige und zukunftsorientierte Lösung für die Sekundarstufe. Das Vorhaben entspricht den Zielen der angfristigen Liegenschaftenstrategie und soll einen modernen Schulbetrieb für die kommenden Jahrzehnte ermöglichen.

    Mit dem Start der nächsten Projektphase verfolgt der Gemeinderat das Ziel, der Bevölkerung für die geplante Urnenabstimmung eine möglichst transparente Entscheidungsgrundlage vorzulegen. Dazu werden in den kommenden Monaten die Planungen vertieft, die baurechtlichen Voraussetzungen geklärt und ein Totalunternehmer für den vorgesehenen Holzmodulbau öffentlich ausgeschrieben. Für die weitere Projektbearbeitung kann es notwendig werden, Bauprofile auf dem Areal aufzustellen.

    Diese ermöglichen eine Beurteilung des geplanten Bauvolumens und dienen der Überprüfung der baurechtlichen Anforderungen.

    Nach Abschluss dieser Arbeiten wird die Stimmbevölkerung über das Projekt entscheiden können. Die Urnenabstimmung ist für die erste Jahreshälfte 2027 vorgesehen. Bis dahin sollen alle wesentlichen Grundlagen erarbeitet werden, damit Bevölkerung und Stimmberechtigte über eine fundierte und verlässliche Entscheidungsbasis verfügen.

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