Meilen stimmt im September über Projektierungskredit Schulanlage ab

Die Schulanlage Allmend in Meilen muss langfristig erweitert und saniert werden. Am 27. September steht der Projektierungskredit zur Abstimmung.

Wie die Gemeinde Meilen informiert, entscheiden am Sonntag, 27. September 2026, die Stimmberechtigten von Meilen neben eidgenössischen, kantonalen und einer kirchlichen Vorlage auch über den Projektierungskredit für die Weiterentwicklung der Schulanlage Allmend.
Projektierungskredit für den Neubau des Primarschulhauses samt Vierfach-Sporthalle auf der Schulanlage Allmend
Da Meilen wächst und auch in Zukunft mit steigenden Schülerzahlen zu rechnen ist, müssen die Primarschule, der Kindergarten und die Sporthallen der Schulanlage Allmend langfristig erweitert und saniert werden.
Bisher behalf sich die Gemeinde mit Provisorien, weshalb der Gemeinderat nun eine nachhaltige und langfristige Erneuerung beschlossen hat.
Das aus dem Architekturwettbewerb siegreich hervorgegangene Projekt «Openair» überzeugt durch seine städtebauliche Integration und hohe funktionale Qualität.
Um nun ein ausgereiftes Projekt als Grundlage für das Baubewilligungsverfahren auszuarbeiten, wird als nächster Schritt ein Projektierungskredit benötigt.
Stimmbevölkerung entscheidet am 27. September an der Urne
Da diese neue Ausgabe die Finanzkompetenz des Gemeinderats übersteigt, entscheidet die Stimmbevölkerung am 27. September 2026 an der Urne darüber. Der beantragte Kredit beläuft sich auf insgesamt 7'840'000 Franken.
Bei einer Annahme durch das Stimmvolk soll die Projektierung bereits Anfang November 2026 starten. Verläuft das anschliessende Bewilligungsverfahren reibungslos, wird im Jahr 2030 dem Souverän die nötige Freigabe des Objektkredits vorgelegt. Die Inbetriebnahme ist im Jahr 2032 geplant.
Zum zweiten Mal E-Counting im Einsatz
Bei der Abstimmung am 27. September 2026 kommt zum zweiten Mal E-Counting zum Einsatz. Das Verfahren hatte sich bereits bei der Abstimmung am 14. Juni 2026 als sehr effizient und zuverlässig erwiesen.
Leider war es dem Kanton nicht möglich, auch für die kirchliche Vorlage einen maschinenlesbaren Stimmzettel zur Verfügung zu stellen.
Die stimmberechtigten reformierten Meilemer erhalten daher bei der kommenden Abstimmung für diese Vorlage einen herkömmlichen Stimmzettel.






