Agglo Zürich

ARA-Schlussabrechnung wurde genehmigt

Gemeinde Zumikon
Gemeinde Zumikon

Goldküste,

Zumikon, Küsnacht und Erlenbach haben die Schlussabrechnung für den ARA-Ausbau genehmigt. Das Projekt kostete rund 33,14 Millionen Franken.

Rechnung
Rechnung. - pixabay

Wie die Gemeinde Zumikon mitteilt, sind die Gemeinden Küsnacht, Erlenbach und Zumikon für die Reinigung des Abwassers in einem Zweckverband organisiert. Im Jahr 2007 wurde beschlossen, die Gemeinde Zumikon aus wirtschaftlichen und ökologischen Gründen an die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Küsnacht-Erlenbach anzuschliessen.

Die Planungen zum Bauprojekt mit mehreren Teilbereichen (Ableitung nach Küsnacht, Ausbau ARA, Anschluss Zumikon, Neubau Kleinwasserkraftwerk, Rückbau Zumikon et cetera) begannen 2008 und die letzten baulichen Massnahmen konnten 2022 abgeschlossen werden.

Die lange Zeitdauer entstand vor allem durch diverse Rechtsverfahren und bauliche Verzögerungen beim ARA-Ausbau sowie beim Kleinwasserkraftwerk in Küsnacht. In den vergangenen Monaten haben die drei beteiligten Gemeinden ihren Teil dazu beigetragen, dass die Schlussabrechnung erstellt werden konnte und nun zur Genehmigung vorlag.

ARA-Schlussabrechnung genehmigt

Die Gesamtkosten für dieses ausserordentliche Projekt lagen bei insgesamt rund 33,14 Millionen Franken. Die Teuerung für das gesamte Projekt während der gesamten Realisierungsdauer beläuft sich auf total 3,13 Millionen Franken.

Bei den Teilprojekten mit Bauausführungen entstanden infolge Rechtsverfahren (Rekurse), Projektänderungen, Umsetzungsdauer, doppelter Spühlbohrung von Zumikon nach Küsnacht, neuer gesetzlicher Vorgaben (Umsetzungsdauer), überalterter Anlageteile und baulicher Problemen Mehrkosten von total rund 3,36 Millionen Franken.

Dabei handelt es sich um Gebundene Ausgaben im Sinne von § 103 Gemeindegesetz, da es sich allein um die Erneuerung schadhafter Infrastrukturbauten handelt, damit die Anforderungen an den Gewässerschutz gewährleistet werden können.

Die Schlussabrechnung über den Ausbau der ARA KEZ wurde durch den Gemeinderat genehmigt. Der erforderliche Nachtragskredit für die Mehrausgaben in der Höhe von circa 3,36 Millionen Franken (Anteil Zumikon daran circa 2,6 Millionen Franken), wurde sowohl vom Gemeinderat Zumikon als auch von den anderen beiden Verbandsgemeinden als Gebundene Ausgabe bewilligt.

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