Zürcher Unispital schreibt schwarze Zahlen im ersten Halbjahr

Das Universitätsspital Zürich hat im ersten Halbjahr 2026 einen Gewinn von 15 Millionen Franken erzielt. Zudem verzeichnete das Spital mehr Behandlungen.

Der Umsatz des Universitätsspitals Zürich (USZ) belief sich in den ersten sechs Monaten des Jahres auf 890 Millionen Franken, wie das USZ am Dienstag mitteilte. Der Gewinn fiel mit 15 Millionen Franken etwas tiefer aus als im Vorjahressemester, als noch 17 Millionen resultierten.
Massgeblich für die positiven Zahlen sei die gewachsene Zahl der behandelten Patientinnen und Patienten gewesen. Die stationären Behandlungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent auf über 22'000. Auch ambulant gab es mehr Konsultationen: Das Spital registrierte rund 461'000 Besuche, was einem Plus von fünf Prozent entspricht.
Geld für künftige Neubauten
Neben dem Patientenwachstum trugen laut dem Spital auch eine strikte Steuerung der Kosten und der Ressourcen zum Resultat bei. Die sogenannte EBITA-Marge betrug im ersten Halbjahr 6,4 Prozent.
Das USZ sieht sich durch das Resultat in seinem aktuellen Kurs bestätigt. Eine solide finanzielle Basis sei nötig, um die anstehenden Neubauten sowie den Spitalbetrieb künftig aus eigener Kraft finanzieren zu können.





