Zürcher Fotopionier René Groebli stirbt 98-jährig

Der international bekannte Schweizer Fotograf René Groebli ist im Alter von 98 Jahren gestorben. Er galt als einer der wichtigsten Erneuerer der Nachkriegsfotografie.

Groebli starb am Dienstag, wie aus einer Mitteilung auf seiner offiziellen Website hervorgeht. Bekanntheit erlangte der 1927 in Zürich geborene Künstler vor allem durch seine atmosphärischen Bildserien.
Groeblis Stil zeichnete sich durch den bewussten Einsatz von Unschärfe und Bewegung aus. Er studierte an der Zürcher Kunstgewerbeschule bei Hans Finsler. Nach einer kurzen Phase als Bildreporter in London und für verschiedene Magazine gründete Groebli Mitte der 1950er-Jahre sein eigenes Studio für Werbe- und Industriefotografie.
In den vergangenen Jahrzehnten wurde sein Werk in zahlreichen internationalen Ausstellungen gewürdigt. Seine Arbeiten befinden sich heute in bedeutenden Sammlungen wie jener des Kunsthauses Zürich oder des Museum of Modern Art in New York.






