Tier krank? Staunen über Fuchs in Zürcher Schrebergarten

Ein Nau.ch-Leser aus Zürich entdeckt am helllichten Tag einen Fuchs bei sich im Schrebergarten. Dabei handelt es sich nicht um einen Einzelfall.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein Nau.ch-Leser kriegt in seinem Schrebergarten Besuch von einem Fuchs.
- Das Fell des Tieres ist verkrustet und stellenweise weg.
- Gut möglich, dass der Vierbeiner an Fuchsräude, einer hochansteckenden Parasitose, leidet.
Füchse gelten generell als überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv. Dennoch werden sie auch immer wieder am Tag gesichtet.
So staunt ein Zürcher Nau.ch-Leser nicht schlecht, als er kürzlich einen Fuchs bei sich im Schrebergarten entdeckt. Sofort knipst er mit dem Handy ein paar Bilder.
Auffallend: Das Fell des Tieres ist verkrustet und stellenweise weg. Schnell erinnert sich der Leser an das Schreiben des Familiengartenvereins, welches er vor ein paar Wochen erhielt.
Kranke Füchse oft weniger mobil
Darin wurde er über die vermehrte Sichtung von Füchsen mit Fuchsräude informiert.
Im Schreiben, das Nau.ch vorliegt, heisst es: «Im Moment erreichen uns viele Anfragen bezüglich Füchsen, die kaum oder gar kein Fell mehr haben. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Wildhüter des Areals Uetliberg handelt es sich hierbei um die Fuchsräude.»
Aktuell würden die Füchse ihre Jungtiere grossziehen. «Bis Ende Juli können und dürfen daher keine Massnahmen ergriffen werden», steht im Informationstext weiter.
Gut möglich, dass auch der Fuchs aus dem Schrebergarten des Lesers von der Hautkrankheit betroffen ist. Für viele Tiere endet sie tödlich.

Wildtier-Biologin Sandra Gloor sagte vor einigen Monaten im Rahmen einer ähnlichen Sichtung gegenüber Nau.ch: «Kranke Füchse sind oft weniger mobil und halten sich länger an einem Ort wie einem Garten auf.»







