Street Parade: Veranstalter vermeldet 900’000 Besucher

Unter dem Motto «Together we move» fand am Samstag die 33. Street Parade statt. Rund 900’000 Besucher kamen, die Stapo nahm neun Personen fest.

Im Überblick
31- Schutz & Rettung führte 630 Behandlungen durch
- Die Stapo zieht Bilanz
- Veranstalter: 900'000 Besucher
- Björn, Alan und Petra auf dem Lovemobile
- 250 Franken fürs Love Mobile
- Hunderte wollen auf Mobile
- Run auf Gastrobetriebe
- Rush Hour auf dem Sechseläutenplatz
- Ausnahmen bestätigen die Regel
- Ansturm bei Coop
- DJ Nadine Vinzens ist ready
- Erstes Mobile trifft auf dem Bürkliplatz ein
- Abkühlung im See
- Es wird immer voller in Zürich
- 2 Stutz! WC-Gang an Streetparade wird teuer
- Abkühlung am See
- Menschenmassen tanzen mit den Love Mobiles
- Die Love Mobiles rollen durch Zürich
- Bier an Street Parade kostet zehn Stutz
- Auch Influencerin Sara Leutenegger freut sich auf die Street Parade
- Die Love-Mobiles stehen bereit
- Die Street Parade ist offiziell eröffnet
- Es ist brutal heiss in Zürich
- Coop verkauft ungekühltes Bier im Glas
- Erste Raver erreichen Zürich-Stadelhofen
- Gegen die Hitze: Apotheke am Stadelhofen verteilt Gratis-Fächer
- Street Parade in diesem Jahr komplett cashless
- Street Parade startet bei Mega-Hitze
- Erfolgreicher Sound-Check am Freitagabend
- 30 Love Mobiles und 200 Artisten bringen Zürich zum Tanzen
- In Zürich ist alles bereit für die Street Parade
Im Zürcher Seebecken fand unter dem Motto «Together we move» die 33. Street Parade statt.
30 bunt gestaltete Love Mobiles präsentierten die ganze Bandbreite der elektronischen Musik. Mittlerweile sind die letzten Mobiles angekommen, die Party in der Stadt geht aber weiter.
Rund 900’000 Besucher feierten an der Parade, die Polizei musste neun Personen festnehmen. Schutz & Rettung führte 630 Behandlungen durch.
Auch Schutz & Rettung Zürich zieht eine erste Zwischenbilanz: Bis 21.30 Uhr wurden 630 Behandlungen durchgeführt. Das entspricht einer leichten Zunahme im Vergleich zum Vorjahr.
Die meisten Behandlungen betrafen Schürf- und Schnittverletzungen, Intoxikationen, Insektenstiche sowie Herz-/Kreislaufprobleme. 66 Patienten mussten wegen Alkohol- oder Drogenkonsums an eine Notunterkunft zur Überwachung weitergeleitet werden. 30 Personen wurden hospitalisiert.
Die Stadtpolizei teilt mit, dass bis 20 Uhr neun Personen festgenommen wurden, die meisten wegen Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Zudem wurden zwei Personen in die Ausnüchterungsstelle gebracht.
Während des Tages mussten zudem mehrere Schwimmer rund um die Quaibrücke, den Schanzengraben und in der Limmat aus dem Wasser gewiesen werden. Bei der Wühre geriet zudem ein Schwimmer in Not.
Die Veranstalter der Street Parade ziehen ein erstes Fazit: Rund 900’000 Besucher zog der Anlass in die Stadt, grössere Zwischenfälle seien keine gemeldet worden.

Die Stimmung sei von Beginn an «hervorragend und friedlich» gewesen. «Die 33. Street Parade war ein voller Erfolg.»
Björn, Alan und Petra aus Luzern sind bereit für ihren Einsatz auf dem Lovemobile.
Alan sagt: «Ich habe 250 Franken fürs Ticket bezahlt. Es dauert vier Stunden, Essen und Trinken sind inbegriffen.»
Für ein solches Ticket benötige es Vitamin B.

Die Party ist noch längst nicht fertig. Im Seefeld warten noch hunderte Raver darauf, auf die Wagen zu steigen. Die meisten warten im Schatten unter Bäumen darauf, dass es endlich losgeht.


Noch wartet Ex-Miss-Schweiz Nadine Vinzens auf ihren Auftritt – doch am Abend übernimmt die DJane die Regler auf dem Love Mobile Nummer 14 Medusa. Ab 19 Uhr wird sie der Menge einheizen.

Auf Instagram zeigt sie sich schon bestens gelaunt vor ihrem späteren Arbeitsplatz. Passend dazu schreibt sie: «In waiting line».
Bei über 30 Grad dürfte das Warten allerdings bereits schweisstreibend genug sein.

Bei der Hitze an der Street Parade wird viel Flüssigkeit direkt verdunstet. Wer aber trotzdem mal Muss, der muss tief ins Portemonnaie greifen: Der WC-Gang kostet satte zwei Franken.
Und: Bezahlt werden kann – wie überall an der Street Parade – nur cashless.

Die Street Parade ist zwar prinzipiell kostenlos. Die Verpflegung rund ums Zürcher Seebecken dagegen ist kein günstiges Vergnügen. An den offiziellen Bars und Verkaufsständen kostet das Bier rund zehn Stutz. Nau.ch hat nachgefragt: Die zwei Franken Depot kommen bei diesem Preis noch obendrauf!
Coop und Migros hattem im Vorfeld der Street Parade angekündigt, in ihren Filialen beim Festgelände keine gekühlten Getränke in Glasflaschen mehr zu verkaufen. Lidl schloss sich den beiden Grossverteilern an, wie Nau.ch am Donnerstag berichtete.
Hintergrund: Glasflaschen gelten als Sicherheitsrisiko. Jedes Jahr kommt es während der Parade zu mehr als 100 Behandlungen wegen Schnitt- und Schürfwunden.
Doch ein Augenschein von Nau.ch vor Ort zeigt: Zumindest die Ankündigung von Coop wird nur halbherzig umgesetzt. Zwar verkauft Coop in der Filiale beim Bahnhof Stadelhofen kein gekühltes Bier im Glas. Ungekühltes Bier wird aber sehr wohl in Glasflaschen angeboten.
Wichtige Info für alle, die heute nach Zürich fahren: An allen offiziellen Bars und Getränkeständen wird an der diesjährigen Street Parade ausschliesslich bargeldlos bezahlt.
Akzeptiert werden alle gängigen Kredit- und Debitkarten sowie die wichtigsten Bezahl-Apps
Um 13.00 Uhr startet die Street Parade offiziell. Erwartet werden Hundertausende Besucher.
Sie dürfen sich auf strahlendes Sommerwetter freuen: Zum Start sind in Zürich angenehme 26 Grad angesagt. Im Verlauf des Nachmittags wird das Thermometer dann auf 31 Grad steigen.
Viel Trinken ist also angesagt in Zürich!

Auf neun Bühnen und 30 Love Mobiles bringen über 200 Artisten die Vielfalt elektronischer Musik auf die Strassen.
Über 70 Prozent des Bühnenprogramms besteht aus Schweizer DJs, rund ein Drittel davon sind weiblich. Bekannte Labels und Clubs wie «Teile x Nordstern», «Drumcode» oder «Frieda’s Büxe» sind mit eigenen Love Mobiles am Start.
Gemeldet sind erneut die maximal erlaubten 30 Love Mobiles, die musikalisch von Techno bis Hardstyle sämtliche Stilrichtungen im Bereich Electronica abdecken.
Alles bereit für die grosse Sause in Zürich! Bereits in den letzten Tagen wurde viel gearbeitet, um den Besuchenden perfekte Bedingungen zu bieten.
Dazu gehört natürlich maximale Sicherheit: Die Strassen rund ums Seebecken werden wie jedes Jahr mit Betonsperren verriegelt.
Unser Nau.ch-Reporter in Zürich hatte bereits am Donnerstag die ersten Betonblöcke erblickt.










































