Stadt Zürich

    Stadt Winterthur vertreibt Rehe vom Friedhof

    Keystone-SDA Regional
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    Zürich,

    Am Montagmorgen hat die Stadt Winterthur 15 Rehe vom Friedhof in den Wald getrieben. Neue Tore sollen nun vor den ungebetenen Gästen schützen.

    Dank neuer Tore sollen Rehe keinen Zutritt mehr zum Friedhof Winterthur finden. (Symbolbild)
    Dank neuer Tore sollen Rehe keinen Zutritt mehr zum Friedhof Winterthur finden. (Symbolbild) - KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

    Mitarbeitende von Stadtgrün reagierten am Montagmorgen auf Reklamationen von Trauergästen und Hinterbliebenen und vertrieben in Absprache mit der kantonalen Fischerei- und Jagdverwaltung 15 Rehe aus dem Friedhof.

    Dazu wurde der Zaun im Nordwestteil des Friedhofs abmontiert. Treibergruppen durchkämmten das Areal und trieben die Rehe langsam und ruhig in den Wald zurück.

    Damit der Grabschmuck auch in Zukunft nicht den Rehen zum Opfer fällt, hat Stadtgrün Winterthur drei neue Tore im Bereich der Werkgebäude montiert. Deren Türen schliessen sich automatisch. Auch das historische Haupttor wurde automatisiert.

    Zudem wurde die Einfriedung des Friedhofs an einigen Stellen verbessert und erhöht. Für die Massnahmen hat die Stadt im Juni einen Verpflichtungskredit von 100'000 Franken gesprochen.

    Tore geschlossen halten

    Die Stadt mahnt aber auch die Besucherinnen und Besucher zur Vorsicht. Sie sollen Türen auf der Waldseite des Friedhofs nach der Benutzung schliessen und nicht blockieren.

    Ganz ausschliessen, dass die Rehe nicht wieder in den Friedhof zurückkehren, kann die Stadt jedoch nicht. Schliesslich ist es nicht das erste Mal, dass sich Rehe am Grabschmuck bedienten.

    Rehe
    Mitarbeiter der Stadt Winterthur treiben die Rehe ruhig aus dem Friedhof. Hier im Februar 2025. - zvg

    Im Februar 2025 hatten über 100 Mitarbeitende der Stadt Winterthur die auf dem Friedhof anwesenden Tiere bereits schon einmal vertrieben. Einzelne Tiere kehrten im letzten Jahr zurück. Für die Rückkehr hätten die Tiere jeweils einen offenen Zugang des rund um die Uhr geöffneten Friedhofs genutzt.

    Kommentare

    User #2284 (nicht angemeldet)

    Wie wärs mit ein paar Wölfen Da werden sie natürlich reduziert ohne Jäger

    User #3988 (nicht angemeldet)

    Wie wärs mit einem Zaun ?

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