Solidaritäts-Demo: 1000 Personen ziehen für die Ukraine durch Zürich

Vier Jahre nach Kriegsbeginn demonstrierten in Zürich rund 1000 Personen für die Ukraine. Der friedliche Marsch führte vom Helvetiaplatz bis zum Bürkliplatz.

Das Wichtigste in Kürze
- Am Dienstagabend fand in Zürich eine bewilligte Solidaritäts-Demo für die Ukraine statt.
- Anlass ist der vierte Jahrestag des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine.
- Ungefähr 1000 Demonstranten zogen durch die Strassen – der Marsch verlief friedlich.
Vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sind am Dienstagabend in der Stadt Zürich laut Schätzung eines Fotografen der Nachrichtenagentur Keystone-SDA rund 1000 Menschen auf die Strasse gegangen.
Mit einer friedlichen, aber eindringlichen Solidaritäts-Demonstration setzten sie ein Zeichen gegen den Krieg und für die Unterstützung der Ukraine.
Kurz nach 18 Uhr füllte sich der Helvetiaplatz mit Demonstrantinnen und Demonstranten – viele von ihnen mit Fahnen und Transparenten.
Der bewilligte Demonstrationszug bewegte sich anschliessend durch die Stadt in Richtung Bürkliplatz. Dort fand eine Abschlusskundgebung mit mehreren Redebeiträgen statt. Ein gemeinsamer Gottesdienst verlieh dem Anlass einen besonders bewegenden Rahmen.
Auffallend war die grosse Beteiligung von Familien. Eltern kamen mit ihren Kindern, viele trugen selbstgemalte Schilder. Die Stimmung war emotional.
Mit der Kundgebung setzten die Teilnehmenden ein klares Zeichen: Vier Jahre nach Kriegsbeginn ist die Solidarität mit der Ukraine in Zürich weiterhin spürbar.
Der Verein «Helvetia For Ukraine» hat die Veranstaltung organisiert. Nur gemeinsam könne man die Wahrheit ans Licht bringen und einen Gerechten Frieden fordern«, schreibt der Verein in einem Instagram-Post.
Auch in Lausanne versammelten sich rund 200 Personen, um ihre Solidarität zu zeigen, wie ein Reporter von Keystone-SDA berichtete.








