Ranking: Flughafen Zürich gewinnt im deutschsprachigen Raum

Das Ferienhaus-Portal Holidu hat in einer Studie die besten Flughäfen Europas ermittelt. Der Flughafen Zürich ist ganz vorne dabei.

Bewertungen von Flughäfen erreichen immer wieder grosse Aufmerksamkeit. So auch die aktuelle Rangliste des Ferienhaus-Portals Holidu, welche anhand von Google-Rezensionen entstanden ist. Dabei landete der Flughafen Zürich wie bei der letzten Erhebung mit durchschnittlich 4,3 Sterne bei 34’951 Bewertungen erneut auf Platz 5.
Innerhalb des deutschsprachigen Raums ist Zürich damit die klare Nummer 1: Wien-Schwechat folgt mit 4,2 Sternen auf Platz 13, München mit 4,0 Sternen auf Platz 31.
Für Zürich positiv hervorgehoben wurden in den Bewertungen vor allem die kurzen Wege zwischen Check-in, Sicherheitskontrolle und Gate, die direkte Bahnanbindung ins Stadtzentrum und die verlässliche Abfertigung auch in Spitzenzeiten.
Unter den 15 schlechtesten Flughäfen Europas findet sich kein einziger Schweizer Standort. Zum dritten Mal in Folge als Sieger geht der Flughafen Istanbul hervor (4,4 Sterne bei 110’254 Bewertungen). Der 2018 eröffnete Mega-Hub verbindet moderne Architektur mit weitläufigen Terminals und einer Abfertigung, die auch bei knapp 64 Millionen Passagieren im Jahr funktioniert.
In den Bewertungen werden vor allem die Sauberkeit, die klare Wegführung und das breite gastronomische Angebot genannt. Automatisierte Passkontrollen und gut organisierte Sicherheitschecks halten die Wartezeiten trotz der Grösse des Standorts kurz.
Platz zwei geht mit durchschnittlich 4,4 Sternen bei 33’878 Bewertungen an den Flughafen Sá Carneiro in Porto. Portugals zweitgrösster Airport besticht durch kurze Wege, moderne Selbstbedienungsschalter und ein zügiger Sicherheitscheck.
Der Flughafen Helsinki (4,4 Sterne bei 20’156 Bewertungen), darf sich über Rand 3 freuen, derweil der Flughafen Heraklion auf Kreta wegen Überfüllung, fehlenden Sitzgelegenheiten und unübersichtlicher Beschilderung das Schlusslicht bildet (2,6 Sterne bei 28’458 Bewertungen).
Hinweis
Dieser Artikel ist zuerst im «Tagblatt Zürich» erschienen.






