Leiche vermisster Zürcherin in 72 Metern Tiefe gefunden

Tragisches Ende der Suche im Luganersee: Eine seit Ende August vermisste 36-jährige Zürcherin ist tot geborgen worden.

Das Wichtigste in Kürze
- Eine 36-jährige Zürcherin verschwand am 29. August beim Schwimmen im Luganersee.
- Nach mehreren Tagen Suche wurde ihre Leiche in rund 72 Metern Tiefe gefunden.
- Die Polizei ermittelt weiter zu den genauen Umständen ihres Verschwindens.
Eine Zürcherin ist seit Ende August vermisst. Jetzt hat die Polizei ihre Leiche im Luganersee gefunden. Die 36-Jährige war beim Schwimmen verschwunden.
Am 29. August ging kurz nach 17 Uhr ein Notruf bei der Kantonspolizei Tessin ein. Eine Frau sei beim Schwimmen im Luganersee verschwunden, hiess es. Die Einsatzkräfte begannen sofort mit der Suche.
Die Suchaktion dauerte mehrere Tage. Lange blieb sie ohne Ergebnis. Erst am Freitagabend teilte die Kantonspolizei Tessin die traurige Gewissheit mit.

Die Leiche der Schweizerin wurde in einer Tiefe von rund 72 Metern entdeckt. Sie lag etwa 320 Meter vom Ufer entfernt. Bei der Ortung und Bergung kam auch eine Drohne zum Einsatz.
Die Suchaktion wurde von der Kantonspolizei Tessin durchgeführt. Sie arbeitete dabei mit der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft Lugano zusammen.
Ermittlungen laufen
Über die genauen Umstände ihres Verschwindens im Wasser ist bisher wenig bekannt. Die Ermittlungen laufen.
Die im Kanton Zürich wohnhafte Frau habe sich zuvor zusammen mit einem ebenfalls dort wohnhaften 40-jährigen Deutschen auf einem Boot befunden. Während eines Schwimmausflugs sei sie im Luganersee verschwunden.
Die Frau verschwand den Angaben zufolge rund 500 Meter vom Ufer entfernt. Der See sei dort etwa 80 Meter tief.





