Stadt Zürich

    Notruf-Flut: Taschenanrufe belasten Zürichs Rettungsdienste

    Keystone-SDA Regional
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    Die Zunahme von unbeabsichtigten Notrufen, «Pocket Calls» nimmt in Zürich zu. 14'000 Fehlanrufe mehr als im Vorjahr.

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    Taschenanrufe belasten Zürichs Rettungsdienste. - Keystone

    Alle drei Minuten geht bei den Notfallnummern 144 und 118 ein Notruf ein. Allerdings wurden viele davon unbeabsichtigt ausgelöst. Es handelt sich häufig um so genannte «Pocket Calls», also wenn sich das Handy in der Tasche selbständig macht.

    Im Jahr 2023 gingen bei Schutz & Rettung der Stadt Zürich rund 169'000 Anrufe ein, wie die Stadt Zürich am Donnerstag mitteilte. Das sind 14'000 mehr als im Vorjahr.

    Pocket Calls – Ein wachsendes Problem

    Allerdings sind nicht alle Anruferinnen und Anrufer in Not: Die Zunahme der Anrufe erklärt sich Schutz & Rettung Zürich unter anderem mit unbeabsichtigt ausgelösten Anrufen übers Handy, so genannten «Pocket Calls», also Anrufe aus der Hosentasche.

    Ausrücken mussten die Einsatzkräfte nämlich weniger: Sanität und Feuerwehr leisteten im vergangenen Jahr insgesamt 46'754 Einsätze, das sind 3,6 Prozent weniger als im Vorjahr.

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