Gasflasche in Zürich erfolgreich abtransportiert

Wegen der Entsorgung einer potenziell gefährlichen Chemikalie wurde am Sonntag rund um die ETH Zürich ein Gebiet evakuiert und teilweise gesperrt.
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Das Wichtigste in Kürze
- Die ETH Zürich entsorgt eine Gasflasche mit Chlortrifluorid aus früherer Forschung.
- Für den Abtransport gilt von 10 bis 16.30 Uhr eine Evakuierungszone rund um die ETH.
- Strassen werden gesperrt, auch der öffentliche Verkehr ist zeitweise eingeschränkt.
Am Sonntag kam es rund um die ETH Zürich zu einer Evakuierung und zu temporären Verkehrseinschränkungen. Grund ist die Entsorgung einer potenziell gefährlichen chemischen Substanz aus einem früheren Forschungsbestand.
Bei der Chemikalie handelt es sich um Chlortrifluorid in einer Gasflasche. Diese war bislang in einem zugangsbeschränkten Labor der ETH Zürich gelagert und soll nun von einer Spezialfirma fachgerecht entsorgt werden.
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Für die Verladung und den anschliessenden Abtransport haben Fachleute umfangreiche Sicherheitsmassnahmen geplant. Beteiligt waren neben der ETH, die Kantonspolizei Zürich, das Forensische Institut Zürich, Schutz & Rettung Zürich sowie die Stadtpolizei Zürich.
Deshalb wurde am Sonntag zwischen 10 und 16.30 Uhr ein begrenztes Gebiet rund um die ETH Zürich evakuiert. Betroffen war der Bereich zwischen Leonhardstrasse, Tannenstrasse, Universitätsstrasse, Sonneggstrasse und Weinbergfussweg.

Zudem kam es zu temporären Strassensperrungen, Umleitungen und Einschränkungen im öffentlichen Verkehr.
Die Behörden betonten, dass die Massnahmen rein vorsorglich erfolgten. Sie sollten einen kontrollierten und sicheren Ablauf der Arbeiten gewährleisten.
Brunch und Arbeit als Zeitvertreib
Die Anwohnenden gingen mit der temporären Verbannung aus ihren Wohnungen locker um. Eine Frau sagte zum Nau.ch-Reporter vor Ort, dass sie nun halt an einen Brunch gehe.
Ein anderer Anwohner erzählte Nau.ch, dass er zum ersten Mal in seinem Leben evakuiert wurde. Wie verbrachte er die Zeit? «Ich gehe in mein Büro und arbeite halt mal am Sonntag», lachte der Mann.
Die evakuierten Anwohner erhielten einen Gratiseintritt für den Zoo Zürich. Sowie einen weiteren Gutschein über 50 Franken für ein beliebiges Restaurant in der Stadt.
Wie die Kantonspolizei Zürich am Sonntagabend mitteilt, konnte die potenziell gefährliche chemische Substanz wie geplant in einen speziell dafür vorgesehenen Bergebehälter verladen werden. Danach wurde diese durch eine Spezialfirma abtransportiert.
Die selbe Firma werde nun auch die fachgerechte Entsorgung durchführen, wie die Kapo Zürich meldet.

Die vorsorglichen Sicherheitsmassnahmen konnten nach rund sechs Stunden aufgehoben werden. Die angeordnete Evakuierung und die temporären Verkehrseinschränkungen wurden nach Abschluss der Arbeiten ebenfalls aufgehoben.
Die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner dürfen in ihre Wohnungen und Häuser zu-rückkehren.











