Stadt Zürich

Einsprache: Car-Branche sauer über Parkplatz-Aufhebung in Zürich

Gerrit Fredrich
Gerrit Fredrich

Zürich,

Die Aufhebung der Carparkplätze beim Hafen Enge und Bürkliplatz sorgt für heftige Kritik. Eine Einsprache blockiert die Ausbaupläne.

Car
In Zürich sollen zwei Car-Parkplätze gestrichen werden. (Symbolbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • In Zürich sorgt die Parkplatz-Aufhebung für scharfe Kritik.
  • Es geht dabei speziell um Carparkplätze in See- und Sehenswürdigkeiten-Nähe.
  • Der Carverband und die Tourismusbranche erheben Einsprache.

Die Stadt Zürich plant eine breite Flaniermeile am Hafen Enge mit grüner Oase statt Parkplätzen. Die bisherigen Parkplätze werden in einer neuen Tiefgarage am Mythenquai eingelagert. Die Umsetzung soll 2026 starten.

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Carchauffeure und Veranstalter kritisieren die Streichung gegenüber dem «Tages-Anzeiger» scharf. Ein polnischer Chauffeur nennt die Lage «no good idea», denn es fehlten Stellplätze in Seenähe. Der Abbau erschwere kurze Haltspausen am Wasser.

Kritik der Tourismusbranche

Die Aufhebung von sieben Carparkflächen am Hafen Enge führt zur Einsprache. Am Bürkliplatz will die Stadt zwei Plätze streichen, was den Carverband alarmiert. Sie fordern zentrale, sichere Halteplätze nahe Sehenswürdigkeiten.

Die Hans Meier Tourist AG kündigt juristische Schritte an. Ersatzparkplätze an weiter entfernten Strassen sind aus Sicht der Branche ungenügend. Die Nähe zum See sei für Touristen essenziell.

Stadt und Verbände im Dialog

Die Stadt weist auf das Gesamtkonzept hin: Flaniermeile, Veloroute und mehr Grünflächen stärken den urbanen Raum. Ersatzparkplätze sind an der Stockerstrasse und Alfred-Escher-Strasse geplant, wenn auch weiter weg.

Hafen Enge
Der Hafen Enge gilt als beliebtes Ausflugsziel. - keystone

Der Nutzfahrzeugverband Astag unterstützt die Einsprache und mahnt Ausgewogenheit an. Er respektiert den Volksentscheid für Velovorzugsrouten, fordert aber gute Lösungen für Reisecars. Laut «Tages-Anzeiger» prüft das Tiefbauamt aktuell die Einwände.

Die Debatte um den Flächenkonflikt zwischen Ausbau und Tourismus bleibt offen. Die Stadt setzt auf Nachhaltigkeit, doch Tourismusunternehmer bestehen auf praktischen Parkmöglichkeiten.

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