Stadt Zürich

Zürich: UBS-Filiale beschmiert – Polizei setzt Tränengas ein

Nico Leuthold
Nico Leuthold, Nicolas Eggen

Zürich,

Am Samstagnachmittag fand in Zürich eine Demo «zum feministischen Kampftag» statt. Mehr als tausend Personen demonstrierten. Es kam zu Sachbeschädigungen.

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Femistische Kollektive riefen unter dem Motto «Kapitalismus heisst Kreig» zum Protest auf. - Nau.ch/Nico Leuthold

Das Wichtigste in Kürze

  • In Zürich fand am Samstagnachmittag eine feministische Demo statt.
  • Es kam zu Sachbeschädigungen und die Polizei setzte zwischenzeitlich Tränengas ein.
  • Die Demonstrierenden zogen durch die Stadt bis zum Helvetiaplatz.

Heute Samstagnachmittag fand auf dem Paradeplatz eine Demo «zum feministischen Kampftag» statt – einen Tag vor dem morgigen internationalen Frauentag. Femistische Kollektive riefen unter dem Motto «Kapitalismus heisst Krieg» zum Protest auf.

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Eindrücke vom Feministischen Kampftag in Zürich. - Nico Leuthold / Nau.ch

Polizei toleriert Demo, solange es friedlich bleibt

Frauen, Lesben, intersexuelle, nicht-binäre, trans* und agender Personen sollen demnach gemeinsam durch Zürich ziehen. Cis-Männer sollen solidarisch fernbleiben.

Es sind mehr als tausend Personen an der Demo, wie ein Nau.ch-Reporter vor Ort berichtet. Männer waren im Demonstrationszug praktisch keine zu sehen.

UBS-Filiale mit Farbflaschen beworfen

Die Demo ist jetzt losgezogen, es werden Rauchpetarden gezündet.

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Die Demo ist losgezogen es werden Rauchpetarden gezündet. - Nico Leuthold / Nau.ch

Nachdem die Demo losgezogen ist, kommt es bereits zu ersten Sachbeschädigungen.

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Die UBS-Filiale wurde mit roten Farbflaschen beworfen. - Nico Leuthold / Nau.ch

Die UBS-Filiale wurde mit Farbflaschen beworfen.

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Die UBS-Filiale wurde mit roter Farbe beschmiert. - Nico Leuthold / Nau.ch

Einige vermummte Frauen spannten Seile über die Geleise, sodass der Tramverkehr blockiert wurde.

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Ein Transparent wird bei den Tramgleisen hochgezogen. - Nico Leuthold / Nau.ch

Neben Frauen mit violetten Fahnen sind auch viele Iranerinnen, Kurdinnen und Pro-Palästina-Aktivistinnen an der Kundgebung.

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Ein Transparent wird hochgezogen. - Nico Leuthold / Nau.ch

Die Polizei setzt kurzzeitig auch Tränengas ein, wie ein Nau.ch Reporter vor Ort berichtet.

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Die Polizei setzt Tränengas ein. - Nico Leuthold / Nau.ch

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DIe Polizei fordert die Demonstrierenden dazu auf, auf die Demo-Route zurückzukehren. - Nico Leuthold / Nau.ch

Die Polizei fordert die Demonstrierenden auf, sich auf die Demo-Route zu begeben.

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Die Demo ist weitergezogen. - Nico Leuthold / Nau.ch

Die Demo ist jetzt weitergezogen. Auf der Route kommt es zu Sachbeschädigungen an mehreren Hausfassaden darunter auch bei der TX Group.

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Auch die Fassade der TX-Group wurde mit Farbe beschmiert. - Nico Leuthold / Nau.ch

Es kommt aber auch an anderen Hausfassaden zu Sachbeschädigungen. Die Demo folgt jetzt gemäss dem Nau.ch-Reporter vor Ort nicht mehr der Demo-Route. Bei mehreren Tramstationen bemalten Vermummte den Boden mit roter Farbe.

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Bei der Demo kommt es zu Sachbeschädigungen. - Nico Leuthold / Nau.ch

Einige der Demonstrierenden werfen Feuerwerkskörper in Richtung der Polizei.

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Feuerwerkskörper werden in Richtung der Polizei geworfen. - Nico Leuthold / Nau.ch

Die Polizei fordert die Demonstrierenden dazu auf, dies zu unterlassen. Danach zog die Demo in den Kreis vier. Es wurden Reden gehalten. Die Demo verlief nach den vorherigen Zwischenfällen danach wieder friedlich.

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Die Demo ist jetzt auf dem Helvetiaplatz angekommen. - Nico Leuthold / Nau.ch

Nach einem kurzen Zwischensprint ist die Demo nun auf dem Helvetiaplatz angekommen.

Reinigungsarbeiten bereits am laufen

Entlang der Demo-Route kam es zu Sachbeschädigungen durch Farbe und Grafittis.

Die Reinigungs- und Aufräumarbeiten sind bereits am Laufen.

Grosse Polizeipräsenz

Bereits gegen 13 Uhr war die Stadtpolizei Zürich vor Ort und machte sich für die Demo bereit. Dabei waren auch zwei Wasserwerfer zu sehen.

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Die Polizei toleriert die unbewilligte Kundgebung, solange es friedlich bleibt. - Nico Leuthold / Nau.ch

Die Polizei hatte in einer Durchsage bekannt gegeben, die unbewilligte Kundgebung werde toleriert, solange es friedlich bleibe.

Warst du schon mal demonstrieren?

Demo eskalierte vor einem Jahr

Vergangenes Jahr war die Demonstration zum internationalen Frauentag eskaliert: Mit Schlagstöcken stachen Polizisten der Stadtpolizei Zürich an der Demo in die Menge. Auch setzten sie Pfefferspray ein. Zuvor war es zu Sachbeschädigungen von Demonstrierenden gekommen.

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