Bergbeiz muss wegen Wassermangel schliessen

Die Bergbeiz auf der Farneralp schliesst wegen Wassermangels bis mindestens Ende Monat. Den Tieren aber geht es gut.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Bergbeiz auf der Farneralp hat noch eine halbe Stunde fliessendes Wasser pro Tag.
- Deswegen muss das Restaurant bis mindestens Ende Monat schliessen.
- Die Kühe aus dem Tal mussten bereits wieder abgezogen werden.
Die Trockenheit setzt der Schweiz weiter zu. Betroffen davon ist auch das Bergrestaurant auf der Farneralp bei Goldingen SG im Zürcher Oberland. Das Wirtepaar muss die Beiz wegen Wassermangels schliessen.
Auf der Website teilt es mit, dass das Restaurant bis auf weiteres geschlossen ist. Es hofft, ab September wieder öffnen zu können.
Gegenüber «ZO Online» erklären Monika und Manuel Schuler, dass die Quellen praktisch versiegt seien. Schon seit längerem müsse die Alp Wasser von Nachbarn beziehen.
Aktuell hätten sie gerade noch während einer halben Stunde pro Tag fliessendes Wasser. Der Wasserverbrauch für eine zweite WC-Spülung sei nicht gedeckt.
Die gesamte Region Goldingen leidet unter dem Wassermangel. «Es muss kräftig regnen, damit es besser wird», sagt Wirt Manuel Schuler.
Doch er ist optimistisch, dass sich die Lage verbessern wird. Den Alpgottesdienst am 30. August will er durchführen, wenn auch in einem einfacheren Rahmen.
Die Farneralp umfasst neben dem Bergrestaurant einen Landwirtschaftsbetrieb mit acht Mutterkühen mit Jungvieh. Hinzu kommen zwei Pferde, 70 Ziegen, Katze und Hühner. Im Sommer sind auch rund 70 weitere Kühe und Rinder dort.
Dieses Jahr aber mussten sie bereits auf die Höfe im Kanton zurückkehren – mehr als einen Monat früher als üblich. Auch hier war der Wassermangel schuld.
Den eigenen Tieren aber geht es gut, erklären die Schulers. Jedoch musste das Paar frühzeitig Futter-Nachschub liefern lassen.









