«Allahu Akbar»: Drei Verletzte in Winterthur – Täter ist Schweizer

Redaktion
Redaktion, Laurin Zaugg, Nico Leuthold

Winterthur Stadt,

Am Bahnhof in Winterthur kam es am Donnerstagmorgen zu einem Grosseinsatz der Polizei. Ein Mann schrie «Allahu Akbar» und stach auf drei Passanten ein.

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In Winterthur hat ein Mann auf Passanten eingestochen. Zuvor rief er «Allahu Akbar». Ein Polizist fotografiert die mögliche Tatwaffe. - George Stutz / Winterthurer Zeitung

Das Wichtigste in Kürze

  • In Winterthur läuft derzeit ein grosser Polizeieinsatz, der Bahnhof ist abgesperrt.
  • Die Stadtpolizei Winterthur und die Kantonspolizei Zürich bestätigen den Einsatz.
  • Gemäss ersten Erkenntnissen wurde ein Mann mit einer Stichwaffe angegriffen.

Am Bahnhof Winterthur wurden am Donnerstagmorgen drei Menschen bei einem Messerangriff verletzt. Laut der Kantonspolizei Zürich handelt es sich beim Täter um einen 31-jähriger Schweizer. Zwei Personen wurden mittelschwer und eine schwer verletzt.

Die Verletzten wurden ins Spital gebracht, der Täter wurde festgenommen. Das Motiv wird noch untersucht. Ein terroristischer Akt ist nicht auszuschliessen, der Täter habe mehrmals «Allahu Akbar» geschrien.

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Das geschah am Donnerstagmorgen in Winterthur

11.56: Wie die Nachrichtenagentur Keystone-SDA meldet, wurde kurz vor halb neun ein Mann in den Oberschenkel gestochen. Er wartete auf dem Gleis 3 auf den Zug, als sich die Tat ereignete. Der Täter rannte daraufhin davon.

Tatwaffe
Ein Polizist fotografiert die mutmassliche Tatwaffe. - Winterthurer Zeitung / George Stutz

Ein Augenzeuge schildert gegenüber Nau.ch die Situation: «Ich stieg aus dem Zug aus und habe gehört, wie einer ‹Allahu Akbar› geschrien hat.» Laut dem Augenzeugen hatte er ein Messer in der Hand. Die Menschen in der Nähe seien «wie Hühner» umhergelaufen.

Der Täter ist Schweizer

Roger Bonetti, Mediensprecher der Kantonspolizei Zürich, sagt: «Ein 31-jähriger Schweizer hat etwa um halb neun drei Personen mit einer Stichwaffe verletzt.» Zwei der Personen seien mittelschwerverletzt, die dritte Person sei schwer verletzt.

Die drei verletzten Schweizer seien 28, 43 und 52 Jahre alt, schreibt die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung.

Das Tatmotiv ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Kantonspolizei stand nicht alleine im Einsatz. Auch die Stadtpolizei Winterthur, die SBB-Transportpolizei, der Rettungsdienst des Kantonsspitals Winterthur sowie Schutz & Rettung Zürich waren vor Ort.

Die Unterführung des Bahnhofs wurde mittlerweile wieder freigegeben.

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