55'000 Franken bei illegalem Pokerturnier beschlagnahmt

Bei einem illegalen Pokerturnier in Glattbrugg ZH wurden am Donnerstagabend 55'000 Franken beschlagnahmt – 60 Personen waren vor Ort.

Das Wichtigste in Kürze
- Am Donnerstagabend wurde eine Razzia in Glattbrugg ZH durchgeführt.
- Bei einem illegalen Pokerturnier wurden 55'000 Franken beschlagnahmt.
- Es befanden sich 60 Personen vor Ort – die Ermittlungen laufen.
Am Abend des Donnerstags, 16. April 2026, führten die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) und die Kantonspolizei Zürich gemeinsam eine Hausdurchsuchung in einem Lokal in Glattbrugg ZH durch.
Zum Zeitpunkt der Razzia befanden sich rund 60 Personen im Lokal, wie der Bund in einer Medienmitteilung informiert.

Die meisten von ihnen sassen an sechs Spieltischen, an denen Pokerspiele stattfanden. Mehrere Spielende wurden befragt. Neben sechs Pokertischen und einer grossen Menge von Spielchips beschlagnahmten die Behörden auch IT-Ausrüstung, Mobiltelefone sowie rund 55'000 Franken und 6'500 Euro in bar.
Strafverfahren eingeleitet
Eine vor Ort anwesende Person wurde als mutmassliche Verantwortliche der Veranstaltung identifiziert. Die ESBK hat ein Strafverfahren gegen sie eingeleitet. Die beschuldigte Person muss sich wegen mutmasslicher Verstösse gegen das Geldspielgesetz verantworten. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Die Ermittlungen werden von der ESBK geführt, die konsequent gegen illegales Geldspiel vorgeht. Wer Spielbankenspiele ohne die dafür notwendige Konzession durchführt, organisiert oder zur Verfügung stellt, macht sich strafbar. Das Geldspielgesetz sieht eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder Geldstrafen vor.






