1. Mai in Zürich: Demonstranten versprayen Läden, bewerfen Polizei

Am 1. Mai wird in der Schweiz wieder demonstriert. Teilweise sind die Veranstaltungen bewilligt, teilweise nicht. Im Nau.ch-Ticker bleibst du auf dem Laufenden.
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Das Wichtigste in Kürze
- Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, wird traditionellerweise demonstriert.
- Vor allem in Zürich eskaliert es jeweils – auch heute wieder.
- Hier im Nau.ch-Ticker gibt es die neusten Entwicklungen.
Es ist wieder so weit: Heute Freitag ist der 1. Mai – in der ganzen Schweiz finden wieder zahlreiche Kundgebungen statt.
Im vergangenen Jahr kam es am 1. Mai in mehreren Schweizer Städten zu Demonstrationen, vereinzelt auch zu Ausschreitungen.
In der Stadt Zürich formierten sich an drei verschiedenen Orten Demonstrationszüge, die sich später zusammenschlossen, bevor sie von den Behörden gestoppt wurden. Dabei wurden unter anderem Gegenstände, darunter auch pyrotechnische Artikel, in Richtung der Polizei geworfen. Diese reagierte mit Reizstoffen und Gummischrot. Während der anschliessenden Flucht verletzte sich eine Demonstrantin.
Bei einer bewilligten Demonstration am Morgen kam es zudem durch Sprayereien zu Sachschäden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken.
Nau.ch liefert die neusten Entwicklungen hier im Ticker:
Demonstranten versprayen Läden und bewerfen Polizei
11.45: Der 1.-Mai-Umzug ist in Gang – Polizisten werden mit Wasserballons attackiert, während Vermummte Läden wie McDonald’s und Flying Tiger besprayen.
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In der Stadt Zürich haben sich heute Freitag tausende Demonstrierende zum Tag der Arbeit versammelt. Das Motto lautet in diesem Jahr «Blocchiamo tutto».
Auf dem Helvetiaplatz waren Fahnen mit kommunistischen Motiven, Vertretungen von SP, der Gewerkschaften Unia und Syna, aber auch kurdische, tamilische und weitere Gruppierungen zu sehen.
Der offizielle Umzug führt vom Helvetiaplatz durch die Innenstadt zum Sechseläutenplatz. An der Abschlusskundgebung ab 12 Uhr halten ein italienischer Gewerkschafter und die Zürcher Neo-Nationalrätin Michèle Dünki-Bättig (SP) die Reden.
Linksextreme Kreise haben für den Nachmittag zu einer unbewilligten Nachdemo aufgerufen.






