FCZ: Marcel Koller spricht über «unnötige Niederlage» gegen YB

FCZ-Trainer Marcel Koller sprach nach der 2:4-Niederlage gegen YB von einer völlig unnötigen Pleite – seinem Team fehlte die nötige Konsequenz.
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Das Wichtigste in Kürze
- Koller kritisiert die fehlende Konsequenz sowohl in der Abwehr als auch im Abschluss.
- Der FCZ-Trainer sieht in den ersten Spielen eine Entwicklung, vermisst aber noch Mut.
- YB-Seoane lobte die Effizienz seines Teams, ärgerte sich aber über den wackeligen Schluss.
Der FCZ hat im Letzigrund gegen YB mit 2:4 verloren – und FCZ-Trainer Marcel Koller machte nach dem Spiel keinen Hehl aus seinem Unmut über die fehlende defensive Konsequenz seines Teams.
Auf die Frage von Nau.ch-Fussballchef Mischi Wettstein, ob eine konsequentere Abwehr das Spiel hätte drehen können, stimmte Koller zu: «Wenn zwei gegen eins um den Ball sind, dann darf der Gegner nie den Ball rausbringen – dann kann er vielleicht noch zurückspielen, oder querlegen – und dann haben wir ihn sogar quergelegt... es fehlt ganz klar an der Konsequenz.»
Auf die Nachfrage, ob das Problem eher in der Defensive oder der Offensive liege, antwortete der FCZ-Coach, es fehle auf beiden Seiten. «Und zwar an Konsequenz, der Aggressivität, der Konzentration und dem Blockieren von Bällen».
FCZ-Koller: «Eine völlig unnötige Niederlage»
In der Spielanalyse liess Koller keinen Zweifel an seiner Einschätzung: «Es war eine völlig unnötige Niederlage, wir haben zu viele Geschenke verteilt.» Die Defensive sei zu wenig konsequent gewesen, man hätte bewusster attackieren müssen.
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Auch offensiv brauche sein Team zu viele Chancen – man sei zu hektisch, zu wenig konsequent und im Abschluss zu wenig konzentriert. «Dann reicht es halt einfach nicht und darum haben verloren», so Koller. Man müsse daran arbeiten, um mehr aus den Spielen herauszuholen.
FCZ-Koller: «Wir werden dranbleiben»
Auf seine bisherigen sechs Partien als FCZ-Trainer angesprochen, sieht Koller durchaus eine Entwicklung. Als Positivbeispiel nannte er das Spiel gegen Lausanne, in dem das Team hervorragende Tore erzielt habe – etwas, das gegen YB nicht geklappt habe.
Er wisse nicht genau, ob es Angst oder Respekt sei, dass sich sein Team gewisse Dinge noch nicht zutraue; das seien Kleinigkeiten, für die man noch Antworten finden müsse. Koller forderte von seiner Mannschaft mehr Mut und mehr Selbstvertrauen – was naturgemäss schwieriger sei, wenn man nicht viele Spiele gewinne. «Wir werden aber dranbleiben»
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Auf der Gegenseite zeigte sich YB-Trainer Gerardo Seoane deutlich zufriedener: Er lobte die Effizienz seines Teams, ärgerte sich aber über die wackelige Schlussphase, in der der FCZ nochmals herankam. Mehr dazu im separaten Artikel zu YB und Seoane.
Kablan verletzt, Perea suspendiert, Fazliji-Transfer kam nicht zustande
Für den FCZ bringt die Niederlage zusätzliche Sorgen mit sich: Chris Kablan musste in der 29. Minute verletzt vom Platz gefahren werden.
Ausserdem fehlte Juan José Perea im Aufgebot. Koller bestätigte, dass der Stürmer nach einem Wortgefecht im Anschluss an die Partie gegen Lausanne bis auf weiteres suspendiert sei.
Auch der geplante Transfer von Betim Fazliji kam nicht zustande – der Mittelfeldspieler bestand den Medizintest nicht.
So geht's weiter
Der FCZ hat keine Zeit zum Ausruhen: Bereits am Samstagabend wartet das erste Derby der Saison gegen den GC. YB tritt am selben Tag um 18:00 Uhr im Letzigrund gegen Luzern an.









