FC Winterthur – Hakan Yakin: «Es stimmt hinten und vorne nicht»

    Mischi Wettstein
    Mischi Wettstein, Nico Leuthold

    Winterthur Stadt,

    Im «Klartext mit Hatsch» spricht Hakan Yakin über die Sorgenkinder der Super League. Der FC Winterthur und Yverdon werden es schwer haben, so der Ex-Nati-Star.

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    Hakan Yakin spricht Klartext über den FC Winterthur. - Nau.ch/Nico Leuthold

    Das Wichtigste in Kürze

    • Winterthur überwintert als Schlusslicht der Super League.
    • Hakan Yakin stellt klar: «Es stimmt hinten und vorne nicht!»
    • Auch Yverdon-Sport blieb zuletzt lange ohne Sieg.
    • Beide Teams werden die Rückrunde mit einem neuen Trainer in Angriff nehmen.

    «Du kannst jetzt sagen, es ist der Lauf. Letzte Saison hat alles funktioniert, diese Saison geht nichts. Aber das ist für mich eine Ausrede», sagt Hakan Yakin im «Klartext mit Hatsch» bei Nau.ch über die Hinrunde des FC Winterthur.

    Bei den Zürchern stimme es aktuell «hinten und vorne nicht». Unerfahren sei das Team ja nicht – im Gegenteil.

    Yakin: «Wenn du nach 90 Minuten 3:2 führst und dann noch zwei Tore kassierst, musst du dich schon hinterfragen.» Er spricht damit die 3:4-Niederlage gegen Luzern an.

    Schafft Winti den Klassenerhalt?

    Die anderen Teams seien einen Tick besser, so der Ex-Nationalspieler. «Yverdon hat vom Kader her eine bessere Mannschaft, GC eigentlich auch. Für Winti wird es in dieser Saison sicher schwierig.»

    Neuer Trainer beim FC Winterthur

    Zum Zeitpunkt der Aufzeichnung des Gesprächs am Montag war Winterthur-Coach Ognjen Zaric noch im Amt.

    «Es ist immer so: Wenn du keinen Erfolg hast, fängst du beim Trainer an. Ob Winterthur die Philosophie verfolgt, den Trainer jetzt zu wechseln, kann ich nicht beurteilen», sagte Hatsch damals zur Situation.

    Ognjen Zaric FC Winterthur
    Ognjen Zaric flog beim FC Winterthur raus. - keystone

    Mittlerweile ist klar: Der Klub geht mit einem neuen Übungsleiter in die Zukunft. Am Dienstag trennte sich Winti von Zaric – exklusiv angekündigt von Nau.ch.

    Wer die Nachfolge des 35-Jährigen antritt, ist noch unklar.

    Yverdon hat die US-Investoren

    Dieselbe Massnahme ergriff in dieser Woche auch Yverdon. Nach acht sieglosen Spielen musste Trainer Alessandro Mangiarratti seinen Posten räumen.

    Schon einen Tag davor sagte Hakan Yakin: «Es sieht nicht gerade gut aus.»

    Wie für Winti werde es auch für die Waadtländer schwierig. «Den Abgang von Kevin Carlos zu Basel spüren sie jetzt. Sie haben vorne keinen Stürmer», so Yakin.

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    Hakan Yakin spricht über Yverdon. - Nau.ch/Nico Leuthold

    Im Gegensatz zu Winti hat Yverdon aber amerikanische Investoren im Rücken. «Wenn die sagen, dass sie noch einmal Vollgas geben wollen, dann können sie sicher ein, zwei Spieler holen.»

    Für Yakin ist dennoch klar: Es wird ein Dreikampf zwischen dem FC Winterthur, Yverdon und GC um den Klassenerhalt geben.

    ****

    Nau.ch hat Hakan Yakin zum «Fussball-Talk mit Hatsch» in der «Yakin-Arena» in Oberengstringen ZH getroffen.

    In diesem Teil äussert sich der Ex-Nati-Star über die aktuelle Situation bei Winterthur und Yverdon. Davor sprach er auch schon über YB, GC, den FCZ und den FC Basel.

    In den nächsten Tagen folgt zudem eine Folge über die Schweizer Nationalmannschaft.

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    Kommentare

    User #2025 (nicht angemeldet)

    Winti's Stürmer kicken andauernd über das Tor. Sagt denen niemand, dass der Ball über das Tor fliegen kann, aber nicht unter der Torlinie durch.

    Franco Pio

    Für den FC Winterthur ist halt die zweite Saison auch die letzte in der Super League knappe finanzielle Mittel und das ja nicht so viel Glück mit den Zuzügen einige Fehlgrisse vom Sportchef

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