FC Winterthur: Glauben Sie noch an Klassenerhalt, Trainer Uli Forte?

    Mischi Wettstein
    Mischi Wettstein

    Winterthur Stadt,

    Der FC Winterthur muss die dritte Pleite in Folge hinnehmen. Schafft Trainer Uli Forte (50) mit dem Schlusslicht noch die Wende?

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    Nach diesem Rencontre wird nicht auf Foul zugunsten von Winterthur entschieden. - SRF

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der FC Winterthur verliert gegen den FCZ mit 0:2.
    • Damit bleibt das Team von Uli Forte abgeschlagen Tabellenletzter.
    • Warum hat er sich das für das Himmelfahrtskommando entschieden?

    Im vierten Spiel des Jahres kassiert Winterthur die dritte Niederlage. Dabei hat das Schlusslicht der Super League auch etwas Pech mit Schiri-Entscheidungen.

    Nau.ch: Uli Forte, es läuft momentan nicht so, wie Sie es sich vorstellen. Weshalb?

    Uli Forte: Wir haben immer wieder gute Phasen, können das aber nicht über 90 Minuten durchhalten. Wir müssen schauen, dass wir es übers ganze Spiel auf den Platz bringen können.

    Gegen Lugano haben wir eine sehr gute erste Halbzeit gezeigt. Auch nach dem Penalty-Gegentor gegen Yverdon hatten wir eine sehr gute Phase. Gegen den FCZ hatten wir einen guten Start, dann bringen wir uns mit einem Eckball in Rückstand.

    Schafft der FC Winterthur den Klassenerhalt?

    Nau.ch: Sie haben die Schiedsrichter-Entscheide scharf kritisiert. Kann man da geteilter Meinung sein?

    Uli Forte: Nein, da gibt es meiner Meinung nach nur eine Entscheidung. Beim Klassiker FCZ gegen Basel führte eine identische Szene zu einem Penalty. In Luzern gab es für Stossen von hinten mit dem Ellenbogen Rot. Bei uns wird es nicht gepfiffen, obwohl er ihn unten am Fuss auch noch trifft. Es hätte ganz klar Rot geben müssen.

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    Nach diesem Stossen erhält der FCZ gegen Basel einen Penalty. - SRF

    Nau.ch: Sie haben gegen den FCZ Frei und Zuffi auf der Bank gelassen. War das zu viel Risiko?

    Uli Forte: Die hatten eine englische Woche in den Beinen, das war so abgesprochen. Sie sind nicht mehr die Jüngsten und haben sich eine Pause verdient.

    Nau.ch: Yverdon hat verloren, GC nur Unentschieden gespielt. Die beiden sind weiterhin in Reichweite.

    Uli Forte: Wir konnten davon nicht profitieren. Aber ich habe der Mannschaft schon gesagt, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben. Jetzt müssen wir versuchen, das am Sonntag in Luzern wieder wettzumachen.

    FC Winterthur
    Lange Gesichter beim FC Winterthur nach dem 0:2 gegen den FCZ. - keystone

    Nau.ch: Was stimmt Sie optimistisch, dass Sie den direkten Abstieg verhindern können?

    Uli Forte: Die Jungs, die Charaktere, die verschiedenen positiven Spielphasen wie gegen Lugano. Es liegt alles noch drin.

    Nau.ch: Was hat Sie dazu bewegt, dieses sogenannte Himmelfahrtskommando anzunehmen?

    Uli Forte: Winterthur war immer ein Kult-Verein für mich. Ich habe schon viele Schlachten auf der Schützenwiese erlebt, wenn ich mit meiner Mannschaft zu Gast war. Es war immer ein sympathischer Verein und ich kenne die Menschen schon viele Jahre. Wir werden alles daran setzten, dass dieser Kult-Verein in der Super League bleibt.

    Uli Forte
    Winterthur-Trainer Uli Forte gestikuliert an der Seitenlinie. - keystone

    Nau.ch: Wer die wenigsten Tore schiesst und die meisten kassiert, bei dem deutet schon vieles auf Abstieg hin.

    Uli Forte: Das ist momentan das Problem. Bis zur Pause haben wir gegen Lugano dichtgehalten, dann hat es angehängt. Wir müssen hinten wieder stabiler stehen und vorne unsere Chancen nutzen.

    Nau.ch: Viel Glück!

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    Kommentare

    User #4571 (nicht angemeldet)

    Der logische Absteiger ist immer noch GC. Alles andere wäre eine grosse Überraschung.

    User #3802 (nicht angemeldet)

    Forte ist ein erfahrener Abstiegs-Trainer, der schafft das schon wieder.

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