Zentralwäscherei erhält Geld von der Stadt Zürich

Die Stadtzürcher Stimmbevölkerung hat der Zahlung von rund 8 Millionen Franken an die Zentralwäscherei zugestimmt. Fast 71 Prozent der Stimmberechtigten wollten der Zwischennutzung auf dem Josef-Areal den Betrag zusprechen.

Die Stimmberechtigten genehmigten den Betrag mit 97'933 zu 40'239 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei knapp 60 Prozent.
Die Zwischennutzung ist vor allem bei SVP und FDP umstritten. Die Parteien warfen den Betreibern des Kulturlokals in der Vergangenheit vor, nicht gegen extremistische Ansichten vorzugehen. So sprach etwa ein Vertreter einer Organisation, die mit der Hamas sympathisiert, in den Räumen. Veranstaltet wurde dieser Anlass durch eine externe Organisation.
Die Befürworter des Kredits verwiesen im Gemeinderat auf Vereinbarungen, die die Betreiber unterzeichnen müssen sowie deren eigenes Vorgehen gegen Diskriminierung.
Der Verein Zentralwäscherei erhält neu einen Beitrag von jährlich 150'000 Franken. Zudem wird ihm die Miete in der Höhe von 64'000 Franken erlassen. Teil der Zwischennutzung sind auch sportliche Aktivitäten im Sportzentrum Josef.
Auf dem Josef-Areal im Kreis 5 soll in Zukunft ein neuer Stadtteil entstehen. Weil der Gemeinderat das ursprüngliche Projekt des Stadtrats mit Alterswohnungen, einem Hallenbad, einem Werkhof und einem Park aber versenkt hatte, dauert die Planung an. Frühestens 2035 soll es zum Baustart kommen. Bis dahin soll das Areal der ehemaligen Zentralwäscherei und der Kehrichtverbrennungsanlage zwischengenutzt werden.






