Winterthurer Sozialvorsteher Galladé will in den Regierungsrat

Der Winterthurer Sozialvorsteher Nicolas Galladé (SP) will in die Kantonsregierung. Er hat sich ins Rennen gebracht um einen Platz auf dem Zweierticket seiner Partei für die anstehenden Regierungsratswahlen.

Er habe bei der Findungskommission Interesse an einer Kandidatur angemeldet, sagte Nicolas Galladé zur Nachrichtenagentur Keystone-SDA, und bestätigte damit die Berichterstattung der «Neuen Zürcher Zeitung» und des «Tages-Anzeigers». Weitere Informationen gab der Stadtrat zunächst nicht bekannt.
Der 50-Jährige wurde 2010 in die Winterthurer Stadtregierung gewählt und steht seither dem Departement Soziales vor. Am 8. März wurde er mit dem drittbesten Ergebnis für eine weitere Amtszeit bestätigt.
Die SP will bei den Regierungsratswahlen vom kommenden Jahr zwei Kandidierende ins Rennen schicken. Ihr Ziel ist es, den Sitz der nicht mehr antretenden Justizdirektorin Jacqueline Fehr zu verteidigen und einen zweiten Sitz in der siebenköpfigen Regierung zurückzuerobern. Wer auf dem Ticket steht, entscheidet die Parteibasis im Juli.
Bereits für eine Kandidatur in Position gebracht hat sich Nationalrätin Priska Seiler Graf. Sie kandidierte im Jahr 2023, schaffte den Sprung in die Kantonsregierung damals aber nicht. Ebenfalls Interesse bekundet haben Nationalrätin Min Li Marti sowie die Kantonsrätinnen Sibylle Marti und Mandy Abou Shoak. Endgültig entschieden haben sich diese aber noch nicht. Die Erneuerungswahlen finden am 4. April 2027 statt.





