Winterthurer Gymi Rychenberg wird umfassend saniert

Der Regierungsrat hat für die umfassende Sanierung der Kantonsschule Rychenberg in Winterthur 87 Millionen Franken bewilligt. Die in den 1960er-Jahren gebaute Schule wird ab August 2027 während vier Jahren instand gesetzt und an heutige Anforderungen angepasst.

Mit dem Umbau der denkmalgeschützten Schulanlage werden die Schulräume an heutige Standards angepasst, wie die Regierung am Donnerstag mitteilte. Dafür seien unter anderem Investitionen in die Erdbebensicherheit, in den Brandschutz, die Wärmedämmung und die Gebäudetechnik notwendig. Auch der Schallschutz werde verbessert und es entstünden hindernisfreie Zugänge.
Vorgesehen ist auch, den Heizwärmebedarf und den Stromverbrauch zu reduzieren. Auf allen Gebäuden, die noch keine Photovoltaik-Anlage haben, werden neue Anlagen installiert. Und entsiegelte Flächen sowie neu gepflanzte Bäume sollen zur Hitzeminderung beitragen.
Während der Bauarbeiten kann der Schulbetrieb in Teilen der Kantonsschule Rychenberg weitergeführt werden. Die drei am stärksten betroffenen Gebäude werden nacheinander saniert. Für den Unterricht stehen in dieser Zeit provisorische Räume zur Verfügung.
Am Gymnasium Rychenberg unterrichten rund 170 Lehrpersonen über 1300 Schülerinnen und Schüler. Es ist eine von drei Mittelschulen in Winterthur, neben den Kantonsschulen Büelrain und Im Lee.






