Winterthur stoppt Schulhaus-Ausbau wegen tieferem Wachstum

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Die Stadt Winterthur reagiert auf das tiefere Bevölkerungswachstum: Sie stoppt oder reduziert den bereits geplanten Ausbau von Schulhäusern.

Das Bevölkerungswachstum der Stadt Winterthur geht deutlich zurück. Dies liegt an fehlenden Wohnungen und einer tieferen Geburtenrate. (Symbolbild)
Das Bevölkerungswachstum der Stadt Winterthur geht deutlich zurück. Dies liegt an fehlenden Wohnungen und einer tieferen Geburtenrate. (Symbolbild) - KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler wächst aktuell viel langsamer als in den bisherigen Jahren. Dies liegt gemäss Angaben der Stadt vom Montag an der tieferen Anzahl Geburten und am Rückgang beim Wohnungsbau, der die Wohnungssuche für Familien schwierig macht.

Erst ab dem Jahr 2035 rechnet die Stadt wieder mit einer stärkeren Zunahme von Schülerinnen und Schülern. Aus diesem Grund hat die Stadt ihre Schulraumplanung überarbeitet: Die Erweiterung des Schulhauses Laubegg in Dättnau wird gestoppt und das Neubauprojekt in Sennhof wird halbiert. Das Schulhaus Steinacker in Seen wird zudem in kleinerem Ausmass ausgebaut.

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