Schule Dübendorf macht teilweise hitzefrei

Dübendorfer Lehrpersonen können ihren Schülerinnen und Schülern diesen Donnerstag und Freitag am Nachmittag freigeben. Und das, obwohl im Kanton Zürich «Hitzefrei» seit langem abgeschafft worden ist.

«Bei 36,37 Grad kann realistisch gesehen niemand mehr lernen», begründete Bildungsvorsteherin Susanne Hänni (GLP) gegenüber dem Regionaljournal Zürich-Schaffhausen von SRF die Massnahme. Viele Schulhäuser seien Altbauten, in denen es sehr heiss werde. Das «Hitzefrei light» ist nicht obligatorisch, die Lehrperson entscheidet.
Es gibt kein «Hitzefrei», hiess es dagegen vom Volksschulamt. Hänni betonte, dass der Unterricht am Morgen nicht angetastet werde. Am Nachmittag bleibe eine Betreuung bestehen, für alle Kinder, die nicht nach Hause gehen können. Denn das ist einer der Gründe, warum «Hitzefrei» schon länger abgeschafft wurde: Kinder können nicht einfach nach Hause geschickt werden, wenn die Eltern arbeiten.
Vom Volksschulamt hiess es im Beitrag, dass die Schulen bereits grossen Spielraum hätten, «klassischen Unterricht» müsse niemand durchführen. Andere befragte Schulpräsidenten sagten, den Lehrpersonen werde geraten, mit den Klassen an kühlere Orte zu gehen, beispielsweise in den Wald oder in die Badi.
Am Montag, wenn die Temperaturen wieder tiefer sein sollten, ist auch in Dübendorf «Hitzefrei» kein Thema mehr.






