Sanija Ameti verabschiedet sich aus dem Zürcher Gemeinderat

Zu den Zürcher Gemeinderatswahlen im März tritt Sanija Ameti, ehemalige Co-Präsidentin der Operation Libero nicht mehr an.

Das Wichtigste in Kürze
- Sanija Ameti tritt im März nicht mehr zur Wahl in den Zürcher Gemeinderat an.
- Es sei an der Zeit, etwas neues anzupacken, so die Politikerin.
- Ameti löste einen Skandal aus, als sie 2024 auf ein Bild von Jesus und Maria schoss.
Nach dem Skandal rund um ihre Schüsse auf ein Jesus-Bild zieht sich Sanija Ameti aus dem Zürcher Gemeiderat zurück.
Zu den Wahlen im März tritt die mittlerweile parteilose Ameti nicht mehr an. Sie möchte gerne etwas Neues anpacken.
«Die Tätigkeit im Stadtparlament war von einer unglaublich erfüllenden und lehrreichen Zeit geprägt», so Ameti gegenüber Keystone-SDA.
Nach Jesus-Bild-Skandal: Ameti zieht sich zurück und muss vor Gericht
Nach vier Jahren sei für sie der Raum, im Gemeinderat Neues zu erlernen, begrenzt. Die 33-Jährige will in ihrem Leben aber noch vieles lernen.
Die Juristin wurde 2022 auf der Liste der GLP in den Zürcher Gemeinderat gewählt und ist Mitglied der Geschäftsprüfungskommission.
2024 geriet sie wegen Fotos, die sie auf Instagram geteilt hatte in die Medien. In diesen sah man, wie sie mit einer Luftpistole rund zwanzig Mal auf ein Bild von Jesus und Maria schiesst. Diese teilte sie mit dem Kommentar «abschalten».
Daraufhin wurde sie von der Staatsanwaltschaft wegen Störung der Glaubensfreiheit angeklagt und trat aus der GLP aus. Am 28. Januar muss sie sich deswegen vor dem Bezirksgericht Zürich verantworten.








