Links-Grün reicht in der Stadt Zürich zwei Solar-Initiativen ein

Bis 2040 soll die Stadt Zürich das Solarpotenzial auf Dächern und Fassaden konsequent nutzen. Das fordern SP, Grüne und AL mit zwei Initiativen, die sie am Dienstag eingereicht haben.

Die beiden Initiativen sind mit jeweils über 4100 Unterschriften zustande gekommen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Für das Zustandekommen kommunaler Volksinitiativen sind mindestens 3000 Unterschriften nötig.
Die Initiative, welche verlangt, dass bis 2040 ein Drittel des in der Stadt Zürich verbrauchten Stroms aus lokaler Solarenergie stammt, unterschrieben 4473 Personen. Das soll in der Gemeindeordnung verankert werden. Laut den Initianten entspricht das rund 900 Gigawattstunden pro Jahr. Heute liege die Produktion erst bei etwa 76 Gigawattstunden – obwohl das Bundesamt für Energie das Solarpotenzial in Zürich auf über 1100 Gigawattstunden schätze.
Die zweite Initiative, für welche 4185 Unterschriften zusammen kamen, fordert die nötigen finanziellen Mittel für den Ausbau. Und zwar einen Rahmenkredit von 750 Millionen Franken bis 2040. Damit soll die Stadt Solaranlagen auf eigenen Gebäuden und Infrastrukturen bauen, zusätzliche Dächer und Fassaden für Anlagen dazu mieten, Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer mit Unterstützungsmassnahmen motivieren, ihr ganzes Solarpotenzial auszunutzen sowie lokale Energiespeicher fördern.
«Zürich hat das Geld, das Potenzial und die Verantwortung, beim Solarstrom vorwärts zu machen», wird Grünen-Gemeinderat Dominik Waser in der Medienmitteilung zitiert.





