Kinderspital Zürich ist finanziell auf Erholungskurs

Das Zürcher Kinderspital hat sein erstes Geschäftsjahr im Neubau mit einem Plus abgeschlossen: 2025 schrieb es einen Gewinn von 20,8 Millionen Franken, dies vor allem dank Kantonsgeldern, Spenden und Sondereffekten.

Für das Kinderspital ist mit diesem Rechnungsabschluss klar, dass es sich finanziell auf Erholungskurs befindet: Im Spitalbetrieb schrieb es zwar noch einen Verlust von 4,7 Millionen Franken. Allerdings konnte dieser im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduziert werden.
Damals machte das Kispi mit dem eigentlichen Betrieb noch 14,5 Millionen Franken Minus. Grund für das kleinere Defizit seien «konsequent» umgesetzte betriebswirtschaftliche Massnahmen, teilte das Kispi am Montag mit. Diese wurden vom Regierungsrat und Kantonsrat denn auch ausdrücklich verlangt.
Im vergangenen Jahr gewährte der Kanton Subventionen in der Höhe von 25 Millionen Franken. Im Parlament wurden Stimmen laut, die eine Verstaatlichung des Kispis forderten. Es entschied sich jedoch dagegen, weil das Spital so einen grossen Teil seiner Spenden als Einnahmequelle verlieren würde. Der Kanton entsandte jedoch einen Vertreter in den Stiftungsrat und machte dem Kispi Vorgaben.
Wie das Kinderspital in seiner Mitteilung ankündigt, will es auch 2026 mit aller Kraft an der Verbesserung der finanziellen Ziele arbeiten. Diese sollen mit weiteren Einsparungen und zusätzlichen Einnahmen erreicht werden. Im vergangenen Jahr behandelte das Kispi über 115’000 Kinder und Jugendliche von 0 bis 18 Jahren.




