Stadt Zürich

Jugendliche sollen in der Stadtzürcher Politik langfristig mitreden

Keystone-SDA Regional
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Zürich,

Jugendvorstösse gehören im Stadtzürcher Parlament seit einigen Jahren dazu. Nun soll das Pilotprojekt dauerhaft umgesetzt werden. Der Stadtrat beantragt jährlich 198'000 Franken dafür, dass Kinder und Jugendliche bei der Politik mitreden können.

Das Stadtzürcher Parlament befasste sich immer wieder mit Jugendvorstössen. Nun soll das Pilotprojekt dauerhaft eingeführt werden. (Archivbild)
Das Stadtzürcher Parlament befasste sich immer wieder mit Jugendvorstössen. Nun soll das Pilotprojekt dauerhaft eingeführt werden. (Archivbild) - KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

Ein Jugendfestival, späterer Schulstart oder günstigerer öV: Das Stadtzürcher Parlament befasste sich in den letzten Jahren mit einigen Jugendvorstössen. Oft stand es den Vorstössen in Form von Postulaten positiv gegenüber.

Nun soll das 2022 eingeführte Pilotprojekt permanent umgesetzt werden. Das Projekt habe die Mitwirkung junger Menschen nachhaltig gestärkt, teilte der Zürcher Stadtrat am Mittwoch mit. «Die Überführung in ein festes Angebot ist deshalb ein wichtiges Signal.»

Mehr Geld für Ausbau des Projekts

Das Projekt «Euses Züri» beginnt bei Quartierversammlungen. Kinder und Jugendliche entwickeln konkrete Projekte und setzen diese gemeinsam um. An der jährlichen städtischen Jugendkonferenz entwickeln sie Ideen, tauschen sich mit Mitgliedern des Gemeinderats aus und lernen den Jugendvorstoss als politisches Instrument kennen.

Ihre Anliegen können sie das ganze Jahr über auf der Plattform engage.ch einbringen. Mindestens 60 Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren mit Wohnsitz in der Stadt Zürich können beim Präsidium des Gemeinderats einen Vorstoss einreichen.

Dem Gemeinderat beantragt der Stadtrat nun einen jährlichen Kredit von 198'000 Franken, das sind 27'000 mehr als bisher. Das zusätzliche Geld brauche es für einen Ausbau des Angebots, etwa für die Weiterentwicklung der Jugendkonferenz. Die Beiträge würden vorerst bis 2030 gesprochen.

Kommentare

User #2025 (nicht angemeldet)

Ja, weil sie doch schon so reif und vernünftig sind?

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