Winterthur

Initianten fordern bezahlbaren Wohn- und Gewerberaum in Winterthur

Keystone-SDA Regional
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Winterthur Stadt,

Die SP Winterthur hat 1200 Unterschriften für die Volksinitiative «für bezahlbaren Wohn- und Gewerberaum» gesammelt. Sie fordert, dass bezahlbarer Wohnraum, Ateliers sowie Gewerbe- und Kulturflächen Winterthur erhalten bleiben.

Mit einer gemeinnützigen Stiftung hofft die SP-Winterthur, bezahlbaren Wohn- und Gewerberaum in der Stadt erhalten zu können. (Archivbild)
Mit einer gemeinnützigen Stiftung hofft die SP-Winterthur, bezahlbaren Wohn- und Gewerberaum in der Stadt erhalten zu können. (Archivbild) - KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

Damit wollen sie der Spekulation auf dem Winterthurer Immobilienmarkt entgegenwirken, wie die SP Winterthur am Dienstag mitteilte. Dazu sei die Gründung einer gemeinnützigen Stiftung nötig. Diese soll mit einem einmaligen städtischen Startkapital von 40 Millionen Franken Liegenschaften erwerben. Statt zu Marktmieten sollen diese dann zu Kostenmieten dauerhaft angeboten werden.

Lanciert wurde die Kampagne bereits im Februar. Die Initianten hoffen damit, die soziale und wirtschaftliche Vielfalt Winterthurs angesichts steigender Mietpreise schützen zu können.

In der Stadt Zürich existiert bereits die Stiftung Preisgünstige Wohn- und Gewerberäume (PWG). «Sie spielt eine kleine, aber wichtige Rolle beim Erwerb und Erhalt günstiger Mietwohnungen, weil sie schneller und flexibler kaufen kann als die Stadt», äussert sich SP-Kantonsrat Roland Kappeler. Er würde sich freuen, wenn in Winterthur ein Pendant gegründet werde.

Sollten mindestens 1000 Unterschriften gültig sein, müssen sich der Stadtrat und das Stadtparlament mit der Initiative befassen. Anschliessend würde das Stimmvolk darüber abstimmen.

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