Stadt Zürich

400 Personen nutzen Notschlafstellen in Zürich

Keystone-SDA Regional
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Zürich,

Die Stadtzürcher Notschlafstellen sind im Winter stärker ausgelastet gewesen als im Vorjahr. Mit 400 Menschen nutzten rund 10 Prozent mehr die Möglichkeit. Die zusätzliche Notschlafstelle für Frauen war zu zwei Dritteln belegt.

Rund 400 Menschen nutzten die Stadtzürcher Notschlafstellen in diesem Winter. (Archivbild)
Rund 400 Menschen nutzten die Stadtzürcher Notschlafstellen in diesem Winter. (Archivbild) - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Im Winter haben sich durchschnittlich rund 200 Obdachlose in Zürich aufgehalten, wie die Stadt Zürich am Dienstag mitteilte. Drei Viertel nutzten soziale Einrichtungen.

70 Plätze standen in den Notschlafstellen zur Verfügung. In diesen hätten sich die meisten nur für ein paar Nächte aufgehalten, heisst es weiter. Die höchste Belegung war am 19. Januar mit 71 Personen, die tiefste am 15. November mit 41. Über 90 Prozent der Übernachtungen entfielen laut Mitteilung auf Stadtzürcherinnen und Stadtzürcher.

Die Stadt brachte auch 55 von Obdachlosigkeit bedrohte oder betroffene Familien in einer Notunterkunft unter.

Die temporäre Notschlafstelle für Frauen will die Stadt noch beibehalten. 2027 soll das Gebäude an der Gerechtigkeitsgasse dann saniert werden. Im Schnitt hätten sich 12 Frauen im Standort mit 18 Plätzen aufgehalten.

Die Kältepatrouillen von Sip Züri waren im Winter häufig unterwegs: In 76 Nächten sei es so kalt gewesen, dass die Teams bis 2 Uhr morgens Obdachlose aufsuchten, die sich draussen aufhielten. 26 Mal seien sie auf Personen gestossen, die ungenügend für das Schlafen im Freien vorbereitet waren. In diesen Fällen könne das Team einen Notarzt beiziehen, was 15 Mal geschah. Insgesamt habe Sip Züri 235 Beratungen durchgeführt.

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