Mona Vetsch staunt: Das passiert, wenn der HB nicht geputzt wird

Mona Vetsch blickt hinter die Kulissen des Hauptbahnhofs Zürich – und packt auch selbst mit an.
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Das Wichtigste in Kürze
- Mona Vetsch begleitet die Angestellten des HB Zürich bei ihrer Arbeit.
- Mit Lokführerin Engela fährt sie von Zürich nach Chur – und erfährt viel Neues.
- Darunter beispielsweise, was die Tafeln an den Bahnhofstationen bedeuten.
Unzählige Passagiere reisen tagtäglich über den Hauptbahnhof Zürich. Damit alles reibungslos verläuft, braucht es verschiedenstes Personal. Mona Vetsch (50) bekommt nun einen Blick hinter die Kulissen.
«Pulsierender HB Zürich – Rund um den grössten Bahnhof der Schweiz» heisst die neue SRF-Reportage des Formats «Mona mittendrin». Ob Reinigungskräfte, Lokführer, Polizei, Gleisbauer oder Techniker: Sie alle tragen dazu bei, dass am Hauptbahnhof Zürich alles so funktioniert, wie es sollte.
Mona durfte die Angestellten in ihren Jobs begleiten. Für die Moderatorin ist der Ort nicht neu. Auch sie verkehrt über den HB Zürich. Am Gleis 22 steigt sie jeweils aus und wieder ein.
Mona Vetsch hilft bei Reinigungsarbeiten
Doch was alles im Hintergrund abläuft, war dem SRF-Aushängeschild nicht bewusst. Nach nur wenigen Minuten gerät Mona Vetsch bereits ins Staunen. Und zwar, als man ihr erklärt: «Zwei Tage den Bahnhof nicht reinigen – da kannst du hier nicht mehr laufen.»
«Echt?», meint sie verblüfft.
Die Moderatorin packt beim Putzen auch selbst mit an. Ihr wird beigebracht, wie man die Rolltreppen reinigt – und zwar passiert das, während sie laufen. «So reinigen du – super Methode!», lacht Mona.
«Auf die weissen Linien nichts draufstellen»
Der Hauptbahnhof Zürich kann insbesondere für Menschen mit einer Sehbehinderung zur grossen Herausforderung werden. Für solche Fälle gibt es die Bahnhofshilfe, welche die Personen von Gleis zu Gleis begleitet.
Domenica Griesser gehört zu den Menschen, welche die Bahnhofshilfe in Anspruch nehmen. Sie hat einen Blindenstock und einen Blindenhund. Doch um zu ihrem Gleis zu gelangen, braucht sie Unterstützung.
Es gäbe viele Leute, die ihr nicht aus dem Weg gehen. «Sie haben das Handy vor der Nase», erklärt sie. Auch die weissen Linien am Boden würden oftmals übersehen. «Die Leute wissen manchmal nicht, für was die sind», so Griesser.
Mona Vetsch macht dem TV-Publikum daraufhin eine Ansage: «Einfach für die Zukunft, auf die weissen Linien nichts draufstellen und auch nicht stehenbleiben.»
SRF-Mona fährt mit Lokführerin mit
Am nächsten Tag darf die SRF-Moderatorin dann ganz vorne im Zug mitfahren. Sie begleitet die Lokführerin Engela Hegelbach bei einem normalen Arbeitstag auf Schienen. Es geht von Zürich nach Chur GR.
Was Mona besonders speziell findet: Dass man den Zug zwar fährt, aber selber nicht steuert. Auch das Fusspedal ist nur zur Sicherheit da: Wird dieses von der Lokführerin oder vom Lokführer nicht mehr gedrückt, so bremst der Zug von allein.

Engela erklärt Mona auch, was es mit den weissen Täfeli bei den Bahnhofstationen auf sich hat. «Wenn ich einen 200 Meter langen Zug habe, dann würde ich beim Zwei halten. 2,5 – das haben wir jetzt da. Wir sind 250 Meter», erklärt die Lokführerin.
«Ah, das habe ich nie gecheckt, für was die sind!», staunt die SRF-Moderatorin.
HB Zürich wird wochentags geschlossen
Übrigens: Der Hauptbahnhof Zürich wird unter der Woche für zwei Stunden komplett abgeschlossen. Zu sehen gibts das auch gleich.
Keine Menschen weit und breit. So leergefegt sieht man den Bahnhof sonst wohl nie. Erst um 3.45 Uhr werden die Türen wieder geöffnet.












