Mit KI: Arthur Honegger zeigt sich oben ohne bei «10 vor 10»

Huch! SRF-Moderator Arthur Honegger ist bei «10 vor 10» plötzlich ohne Hemd und mit nacktem Oberkörper zu sehen. Was ist passiert?
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Das Wichtigste in Kürze
- Arthur Honegger berichtet in «10 vor 10» über KI-Deepfakes.
- Fotos von echten Menschen lassen sich so schnell in sexualisierte Bilder verwandeln.
- Wie einfach so etwas geht, demonstriert der SRF-Moderator in der Sendung.
Da staunte das TV-Publikum nicht schlecht!
Gewohnt souverän führte Arthur Honegger (47) am Mittwochabend bei SRF durch «10 vor 10». Ein schwarzer Anzug, ein blaues Hemd und passende Schuhe – so zeigte sich der Moderator in der gestrigen Ausgabe.
Arthur Honegger plötzlich oben ohne
Doch dann, in den letzten Minuten der Newssendung, gibt es für die Zuschauerinnen und Zuschauer plötzlich einen ungewohnten Anblick: Hinter Honegger wird ein Foto von ihm selbst eingeblendet – und zwar oben ohne!
Was ist denn da los?

Sofort sticht der Waschbrettbauch des 47-Jährigen ins Auge. Doch dann klärt Arthur Honegger das Publikum auf: «So sehe ich nicht wirklich aus.»
Der Oben-ohne-Schnappschuss ist nämlich nicht echt. Das Bild wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) angefertigt.
SRF-Moderator: «Gibt zu denken»
SRF-Honegger erklärt: «Gerade was Bilder angeht, gibt es bei ChatGPT und Co. keine Grenzen. Ausser vielleicht bei nackter Haut – bis jetzt zumindest. Die KI wird aber gerade freizügiger. Schauen Sie sich das mal an.»
Im Hintergrund ist ein Foto von Honegger zu sehen. «Wir haben dieses ganz offizielle Bild von mir bei einer grossen Plattform hochgeladen und dann gesagt: Zieh den mal aus. Das Resultat kam prompt», so der Moderator.

Und obwohl das mit der KI angefertigte Foto nicht ganz der Realität entspricht: «Zu denken gibt einem das schon», findet er.
Arthur Honegger: «Die Gefahr für Missbrauch ist enorm, wenn jeder und jede per Mausklick nackt ins Netz gestellt werden kann.»
Der SRF-«10 vor 10»-Beitrag dreht sich schliesslich um genau dieses Thema: KI-Deepfakes und sexualisierte Bilder. Experten warnen vor den täuschend echten Fotos, die ohne Einwilligung erstellt werden, und sprechen von digitaler sexueller Gewalt.





