Stadt Zürich

    Zürich: Mit 500 PS die Kontrolle verloren – vier Verletzte

    Stadtpolizei Zürich
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    Zürich,

    In Zürich verlor ein 22-Jähriger am späten Samstagabend die Kontrolle über seinen 500-PS-Mercedes. Vier Personen wurden verletzt, der Lenker festgenommen.

    Zürich
    Polizei Präsenz am Sechseläuten Umzug (Symbolbild) - Nau.ch / Simone Imhof

    Am späten Samstagabend 17. September 2026, kam es im Kreis 2 zu einem Verkehrsunfall. Vier Personen wurden leicht verletzt. Ein Fahrzeuglenker wurde wegen Verdachts auf ein Raserdelikt festgenommen.

    Gemäss ersten Erkenntnissen fuhr ein junger Mann kurz vor 22.30 Uhr in einem 500 PS starken Mercedes-Benz auf der Widmerstrasse in Richtung Stadtzentrum. Beim Einbiegen auf die Seestrasse verlor er aus noch ungeklärten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug, das in der Folge in einen Inselschutzpfosten fuhr und anschliessend auf der Gegenfahrbahn mit einem korrekt entgegenkommenden Personenwagen kollidierte. Der weggeschleuderte Inselschutzpfosten prallte in ein weiteres korrekt fahrendes Auto und beschädigte dieses.

    Der durch die Kollisionen angerichtete Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.

    Es wurden vier Personen leicht verletzt. Drei Personen konnten vor Ort ambulant behandelt werden. Der Lenker des Mercedes musste durch die Sanität von Schutz & Rettung Zürich zur Überprüfung in ein Spital gebracht werden, das er aber kurze Zeit später wieder verlassen konnte.

    In der Folge wurde der 22-jährige Schweizer festgenommen und für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht.

    Der Unfallhergang ist unklar und wird durch die Stadtpolizei Zürich sowie die zuständige Staatsanwaltschaft untersucht. Im Vordergrund steht ein mögliches Raserdelikt.

    Für eine umfassende fotografische, massliche und materielle Beweissicherung rückten Spezialistinnen und Spezialisten des Unfalltechnischen Dienstes der Stadtpolizei Zürich aus.

    Im Einsatz standen zudem Sanitätsteams und die Berufsfeuerwehr von Schutz & Rettung Zürich.

    Die Seestrasse musste in beide Richtungen über mehrere Stunden gesperrt werden.

    Raserdelikte gelten in der Schweiz als Verbrechen und haben schwerwiegende rechtliche Konsequenzen – darunter Freiheitsstrafen, hohe Geldstrafen sowie einen mehrjährigen Führerausweisentzug.

    Ein Polizeieinsatz bei einem nächtlichen Unfall. (Symbolbild)
    Ein Polizeieinsatz bei einem nächtlichen Unfall. (Symbolbild) - Nau.ch / Nico Leuthold

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