Zürich: Glasfaserkabel macht Spalten im Gletschereis sichtbar

Forschende der ETH Zürich haben am Gornergletscher erstmals Schäden im Innern des Eises mit einem Glasfaserkabel sichtbar gemacht.

Die katastrophalen Gletscherabbrüche der letzten Jahre wie z.B. an der Marmolata (2023) oder am Birchgletscher (2025) zeigen: Instabile Gletscher müssen früher erkannt werden. Eine neue ETH-Studie liefert dazu einen vielversprechenden Ansatz am Beispiel des Gornergletschers. Die Forschenden zeigen erstmals, dass sich mithilfe eines Glasfaserkabels Schäden im Inneren des Eises detailliert sichtbar machen lassen.
Die Methode könnte künftig helfen, instabile Gletscher laufend zu überwachen und frühzeitig vor Abbrüchen zu warnen.
Als Nächstes wollen die Forschenden ihre Technik an weiteren Gletschern sowie auf Eisschilden an den Polen testen – ein Gebiet von globaler Tragweite: Dringt Wasser in Spalten der Eisschilde Grönlands und der Antarktis ein, hat dies direkte Folgen für den Meeresspiegel.




