Stadt Zürich

    Zürcher Langstrassenunterführung soll für Velos attraktiver werden

    Keystone-SDA Regional
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    Zürich,

    Die Unterführung der Langstrasse in Zürich ist zu einem Dauerthema geworden. Die Stadt will mehr Platz für Velos, doch das kostet bis zu 30 Millionen Franken.

    Velo
    Geplant sind Optimierungen der Bahnhöfe, siedlungsverträglichere Strassenabschnitte und bessere Velorouten. (Symbolbild) - keystone

    Erst 2021 hatte die Stadt Zürich eine Busspur aufgehoben, um den Velos Platz auf der Strasse in der Unterführung zu geben. An der Sitzung des Gemeinderats vom Mittwoch waren die gemeinsamen Tunnels mit den Fussgängern Thema.

    Diese sollen von je vier auf sechs Meter verbreitet werden. Erreicht würde das durch eine Anpassung der Wände.

    Für Markus Knauss (Grüne) ist die Unterführung eine «Veloverkehrsdrehscheibe». 9000 Fahrräder passierten hier pro Tag. Eine attraktive Strecke sei nötig. Eine Motion aus dem Jahr 2017 schrieb der Gemeinderat am Mittwoch, 30. November 2022, ab.

    Eine Verbesserung der Situation für Velofahrende sei wünschenswert

    Knauss brachte eine praktisch gleichlautende Motion ein. Einzig bei einem Portal solle die Verlegung des Abwasserkanals nicht durchgeführt werden. Damit würde das Projekt noch 15 bis 20 Millionen Franken kosten, sagte Knauss.

    Stadträtin Simone Brander (SP) stand dem Vorschlag wohlwollend gegenüber. Eine Verbesserung der Situation für Velofahrende sei wünschenswert.

    Die Ratsrechte wehrte sich gegen den Vorstoss. Andreas Egli (FDP) sprach von einem «planungsrechtlichen und finanziellen Fass ohne Boden». Josef Widler (Mitte) verglich die Linke mit einem Kind, das einen Wunschzettel in der Hand halte.

    Sperrungen müssten zweieinhalb Jahre im Voraus und minutengenau gemeldet werden

    Ein grosser Eingriff bei dieser heiklen Infrastruktur, die den SBB gehört, sei der falsche Weg.

    Das Thema bleibt komplex. So hatten die SBB der Stadt mitgeteilt, dass Sperrungen beim Bau 2,5 Jahre im Voraus und minutengenau gemeldet werden müssten.

    Sämtlicher Schienenverkehr zum Hauptbahnhof führt über den 92 Meter langen Tunnel.

    Der Gemeinderat überwies die Motion dennoch mit 68 zu 33 Stimmen.

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