«Kunst und Quartier» bringt neue Perspektiven nach Altstetten

Zürich startet ein neues Format im öffentlichen Raum. Die Künstlerin Riikka Tauriainen eröffnet es mit «Altstetten Alphabet» und zeigt Quartierveränderungen.

Wie die Stadt Zürich informiert, führt die städtische Fachstelle Kunst mit «Kunst und Quartier» im öffentlichen Raum ein neues, mehrjähriges Format ein. Den Auftakt macht im Frühling die Künstlerin Riikka Tauriainen mit dem Projekt «Altstetten Alphabet».
Ab 2026 realisiert die städtische Fachstelle Kunst im öffentlichen Raum (KiöR) im Rahmen des neuen Formats «Kunst und Quartier» jedes Jahr ein temporäres Kunstprojekt im öffentlichen Raum. Eingeladen wird jeweils eine andere kunstschaffende Person, die einen eigenen Blick auf das Quartier Altstetten einbringt.
Veränderungen sichtbar machen
Altstetten ist das bevölkerungsreichste Quartier der Stadt Zürich und durch eine grosse Vielfalt geprägt. Eine hohe bauliche Dichte, zahlreiche Arbeitsplätze und starke Pendlerbewegungen prägen den Alltag.
Gleichzeitig befindet sich das Quartier in einem intensiven Wandel: Neue Bauten entstehen, Nutzungen verändern sich, öffentliche Räume werden neu verhandelt.
«Kunst und Quartier» greift diese Dynamik auf und macht sie sichtbar – auch dort, wo Entwicklungen im Alltag leicht übersehen werden. Dabei ist «Kunst und Quartier» nicht das erste Projekt dieser Art. Bereits zwischen 2010 und 2019 realisierte die KiöR mit «Lokaltermin Schwamendingen» ein mehrjähriges Projekt in einem Zürcher Quartier.
Erstes Kunstprojekt: «Altstetten Alphabet»
Zum Auftakt realisiert die Künstlerin Riikka Tauriainen vom 16. April bis 5. Juli 2026 das Projekt «Altstetten Alphabet». Die Arbeit greift Fragen von Veränderung und Zugehörigkeit auf und zeigt sich im öffentlichen Raum mit 26 Flaggen in einem Alphabet von Pflanzenmotiven, die im Alltag der Menschen im Quartier präsent sind. Begleitet werden die Flaggen von hörbaren Erzählungen, die über QR-Codes per Smartphone abrufbar sind.






