Winterthur plant Wissensquartier 2040

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Die Stadt Winterthur präsentiert den Masterplan Freiraum Wissensquartier als langfristige Vision für den Raum zwischen Technikum und Zeughauswiesen.

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Der Busbahnhof in Winterthur. - Nau.ch / Simone Imhof

Wie die Stadt Winterthur mitteilt, hat die räumliche Entwicklungsperspektive Winterthur 2040 das Gebiet zwischen Technikum und Zeughauswiesen als einen Entwicklungsschwerpunkt definiert und ihm den Namen «Wissensquartier» gegeben.

Verschiedene Bildungsinstitutionen sind hier ansässig, darunter die Hochschule ZHAW, die Kantonsschule Büelrain und verschiedene Berufsfachschulen. Die Umsetzung des «Campus T» der ZHAW ist derzeit im Gange und die Hochschule hat in Zukunft weiteren Wachstumsbedarf.

Eine zentrale Parklandschaft entlang der Eulach

Der nun vorliegende Masterplan Freiraum Wissensquartier skizziert für das gesamte Gebiet eine langfristige Vision des öffentliche Raumes. Der Masterplan dient als behördenverbindlicher Orientierungsrahmen für künftige Planungen und Projekte.

Ein Kernstück ist dabei die Idee einer «zentralen Parklandschaft», die sich entlang der Eulach durch das Quartier ziehen soll. Die Uferbereiche sollen zugänglich gemacht werden.

Dies nicht nur im Abschnitt des «Campus T» (Fertigstellung 2030), sondern auch flussaufwärts, hinter der Reithalle und im Umfeld der Mattenbach-Einmündung. Hier sollen im Zuge einer Revitalisierung der Eulach zukünftig Aufenthaltsorte für Studierende, Anwohner und Besuchende angeboten werden.

Masterplan für Freiraum und Vernetzung

Untersucht wurde im Masterplan auch die Verkehrserschliessung («Quartier-Gerüst») sowie die Vernetzung durch Fusswege («Quartier-Links»). Der Masterplan widmet sich zudem sechs spezifischen Orten und lotet ihr Potenzial aus.

Es sind dies der Technikum-Platz, der Kanti-Platz, der Reithallenplatz, der Viehmarkt, das Zeughausareal und die zwei Zeughauswiesen. Letztere stehen im Fokus als Ersatzstandort für Veranstaltungen, wenn der Teuchelweiherplatz dereinst umgenutzt wird.

Entwicklung in Etappen

Die im Masterplan aufgezeigten Ideen sind noch keine konkreten Projekte, sonden zeigen mögliche Stossrichtungen und Handlungsspielräume für künftige Vorhaben auf. Die Umsetzung des Masterplans Freiraum Wissensquartier erfolgt langfristig und in Etappen. Treiber ist unter anderem das erwartete Wachstum des Hochschulstandortes.

Die Entwicklung des «Quartiergerüsts» und der Zeughausstrasse werden dann angepackt, wenn reguläre Strassenprojekte anstehen. Kleinere Verbesserungen, die mit wenig Aufwand und zeitnah umgesetzt werden könnten, sind im Masterplan als Vorschläge («Quick-Wins») beschrieben.

Dazu zählen etwa die testweise Bespielung von Plätzen und Nischen, Baumpflanzungen entlang von Fussverbindungen oder den Rändern von Freiflächen oder temporäre Möblierung. Stadtgrün prüft unter Einbezug des Amts für Städtebau und des Tiefbauamts die Möglichkeit eines Quick-Win-Projekts für einen temporären Quartierpark an der Eulach.

Die städtische Veloroute und das Gebiet entlang des Mattenbachs werden im Rahmen des separaten Aufwertungsprojekts Mattenbach entwickelt.

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