Winterthur

    Winterthur: Als Handwerker ausgegeben – drei Männer verhaftet

    Kantonspolizei Zürich
    Kantonspolizei Zürich

    Winterthur Stadt,

    In Winterthur hat die Kantonspolizei am Mittwoch drei Männer verhaftet. Die Rumänen stehen im Verdacht, mehrere Diebstähle begangen zu haben.

    Als «falsche Handwerker» verschaffen sich meist zwei Trickdiebe unter dem Vorwand, eine Arbeit ausführen zu müssen, Zutritt zu Wohnungen und Häusern. (Symbolbild)
    Als «falsche Handwerker» verschaffen sich meist zwei Trickdiebe unter dem Vorwand, eine Arbeit ausführen zu müssen, Zutritt zu Wohnungen und Häusern. (Symbolbild) - Keystone/GAETAN BALLY

    Im Rahmen einer Fahndung fiel der Kantonspolizei Zürich in Winterthur ein Personenwagen mit ausserkantonalen Kontrollschildern auf, der sich auffällig im Stadtgebiet bewegte. In einem Wohnquartier hielt das Fahrzeug an und zwei Männer stiegen aus. Nach bisherigen Erkenntnissen blieb einer der beiden vor den Liegenschaften und hielt Ausschau, während der andere an den Haustüren klingelte.

    Er gab sich als Handwerker aus und erklärte, den Strom überprüfen zu müssen. So verschaffte er sich Zutritt zu mehreren Liegenschaften. Während seines Aufenthalts entwendete er mutmasslich unbemerkt Deliktsgut.

    Anschliessend kehrten die beiden Männer zum Fahrzeug zurück und fuhren gemeinsam mit dem Lenker davon. In einer Nachbargemeinde konnte der Personenwagen durch Fahnder der Kantonspolizei Zürich angehalten werden. Die drei Fahrzeuginsassen wurden wegen des Verdachts auf Diebstahl verhaftet.

    Bei den Verhafteten handelt es sich um rumänische Staatsangehörige im Alter von 23, 26 und 29 Jahren.

    Bei der Kontrolle und der anschliessenden Hausdurchsuchung konnten mehrere Uhren und Schmuck sichergestellt werden. Dabei handelt es sich nach bisherigen Erkenntnissen um Deliktsgut.

    Die Kantonspolizei Zürich führt in Zusammenarbeit mit der zuständigen Staatsanwaltschaft die Ermittlungen zum genauen Tathergang. Ausserdem wird untersucht, woher das mutmassliche Deliktsgut stammt und ob die drei Männer mit weiteren Straftaten in Zusammenhang stehen.

    Das Zwangsmassnahmengericht ordnete für alle drei Beschuldigten Untersuchungshaft an.

    Die Täter versuchen unter einem Vorwand – beispielsweise einer angeblichen Stromkontrolle, einer Liftreparatur oder der Kontrolle von Fensterläden – Zutritt zu Wohnungen zu erhalten. Dort entwenden sie unbemerkt Wertgegenstände. Schützen Sie sich mit einfachen Massnahmen:

    Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihre Wohnung oder Ihr Haus. Überprüfen Sie die Angaben im Zweifelsfall direkt bei der angegebenen Firma.

    Sind Sie unsicher, verweigern Sie den Zutritt und verständigen Sie die Polizei über den Notruf 117.

    Kommentare

    User #1763 (nicht angemeldet)

    Nb noch und noch diverse Baufirmen-CH, auch wenn Jemand temporär arbeitet, kriegt keine Arbeitskleider. Auch diskrimi- nierend, höchst Verachtung, wie ausge- schlossen fühlt, Bewohner kritisch sehen.

    User #1702 (nicht angemeldet)

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