Stadtbus-Personal setzt Stadtrat Streikfrist

Nach Gesprächen mit dem Stadtrat setzt das Stadtbus-Personal eine Frist bis Mittwoch. Ohne neues Angebot droht ein unbefristeter Streik.

Wie die Stadt Winterthur mitteilt, haben sich nach dem Warnstreik bei Stadtbus von letzter Woche eine Stadtratsdelegation (Stadtrat Stefan Fritschi, Stadtpräsident Michael Künzle, Stadtrat Kaspar Bopp) und eine Delegation von Stadtbus unter Einbezug der Leiterin Personalamt mit der Gewerkschaft VPOD (vertreten durch Micha Amstad und vier Stadtbusmitarbeitende) zu insgesamt zwei Gesprächen getroffen.
Die zentralen Forderungen, welche die Gewerkschaftsvertretung im Vorfeld eingebracht hatte, betreffen Zuschläge für Nacht- und Sonntagsarbeit, die aktuelle Ersatzdienstregelung sowie den Umgang mit Minuszeiten.
Die städtischen Arbeitgebervertreter präsentierten an der Sitzung vom Dienstag, 10. März 2026, ein konkretes Angebot zur Lösungsfindung. Dieses sah eine Absichtserklärung und einen realistischen Fahrplan vor. Im Bereich der Ersatzdienste hatte Stadtbus bereits an der letzten Verhandlungsrunde zu einer Forderung einen konkreten Vorschlag gemacht.
Frist an Stadtrat – sonst unbefristeter Streik
Die Personalversammlung des VPOD hat gestern Abend nun beschlossen, dem Stadtrat eine Frist bis kommenden Mittwoch zu setzen, um ein substanzielles Angebot im Rahmen der ursprünglich gestellten Forderungen vorzulegen.
Ansonsten wird ein unbefristeter Streik ausgerufen. Der Stadtrat nimmt diesen Entscheid zur Kenntnis. Er ist weiterhin offen für Verhandlungen über die Anstellungsbedingungen bei Stadtbus Winterthur. Dem Stadtrat ist wichtig festzuhalten, dass er die Anliegen der Mitarbeitenden sehr ernst nimmt.






