HCR Winterthur zeigt sich vor dem Cupfinal in Topform

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Winterthur Stadt,

Mit einem klaren 10:3-Heimsieg gegen Basel Regio setzt der HC Rychenberg ein Ausrufezeichen, festigt Platz sieben und tankt Selbstvertrauen für den Cupfinal.

HC Rychenberg Winterthur
Der HC Rychenberg Winterthur ist ein Schweizer Unihockeyverein aus Winterthur. Er trägt seine Heimspiele in der AXA-Arena aus. - Markus Aeschimann/ Grafik Nau.ch

Wie der HC Rychenberg Winterthur berichtet, hält sich das Team in seinem letzten Heimspiel der laufenden Qualifikation Basel mit 10:3 vom Leib und sichert sich so mindestens Platz sieben. Die Vorentscheidung gelingt ihm zum Ende des Mitteldrittels mit zwei Toren binnen 55 Sekunden.

Ein Rückblick auf Ende November letzten Jahres. Damals hatte sich der HC Rychenberg nach einem eher fahrigen Auftritt im Auswärtsspiel in Basel mit einem Punkt bescheiden müssen.

Im Rückspiel war am Samstag daher Revanche angesagt, erst recht weil ein Erfolg und eine stringente Leistung für den Cupfinal in einer Woche eine begrüssenswerte Vorbereitung darstellte.

HCR zeigt Reaktion auf Hinspiel-Niederlage

Nach sechzig Minuten und einem auch in dieser Deutlichkeit leistungsgerechten 10:3-Sieg fällt das Fazit moderat optimistisch aus: Der HCR zeigte die erwartete Reaktion auf die ärgerliche Niederlage aus dem Hinspiel, bei sortierter Defensive musste er kein einziges Gegentor zugestehen und Dreifachtorschütze Noah Püntener scheint rechtzeitig wieder in Fahrt zu kommen.

Mit Blick auf den Cupfinal dürfte der Trainercrew um Philippe Soutter indessen die allzu häufigen Basler Konter und die drei Gegentore aus eben diesen Situationen einiges Kopfzerbrechen bereiten. Auch der Gegner vom kommenden Samstag in Kriens zeigt eine ausgeprägte Vorliebe für dieses taktische Element.

Die vielfältigere Offensive entscheidet

Der Start ins letzte Spiel vor dem Cupfinal gelang dem HCR ausgezeichnet. Nach nur 73 Sekunden bereitete Johan Larsson Claudio Mutter ein «Tap-in» vor und in der neunten Minute nutzte Püntener einen weiten Diagonalpass Marco Eyers spektakulär zum 2:0.

Das Heimteam schien damit früh auf die Siegesstrasse eingebogen zu sein. Freilich schlichen sich in dieser Phase immer wieder Flüchtigkeitsfehler ein, was den Gästen einige überfallartige Gegenstösse ermöglichte.

Nachdem sie diese im Startdrittel noch ungenutzt gelassen hatten, waren es dann aber doch solche, die sie im zweiten Abschnitt zweimal ins Leben zurückholten. Das erste Mal nach 26 Minuten mit dem Anschlusstor zum 1:2, das andere Mal wenige Minuten nach Spielhälfte mit dem 2:4 auf 3:4.

HCR dominiert trotz Unterzahl

Letztlich handelte es sich aber bloss um ein Basler Strohfeuer. Noch vor der zweiten Pause stellten Daniel Jaaranen und Manuel Maurer den Dreitorevorsprung wieder her und ab da hatte der HCR den Gegner weitestgehend unter Kontrolle.

Selbst mit einem Mann weniger – bei einer Strafe und als Basel auf den Notfallplan eines zusätzlichen Feldspielers zurückgriff – besassen die Winterthurer die akzentuiert aussichtsreicheren Torchancen und schraubten das Skore auf ein alles in allem leistungsgerechtes 10:3 hoch.

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