Hattrick perfekt: Pfadi Winterthur schlägt St. Otmar

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Winterthur Stadt,

Mit einem umkämpften 23:22-Auswärtssieg am 18. Februar 2026 sichert sich Pfadi Winterthur gegen den TSV St. Otmar St. Gallen den dritten Erfolg der Hauptrunde.

Pfadi Winterthur
Pfadi Winterthur zählt zu den erfolgreichsten Handballclubs der Schweiz. Heimspielstätte des Vereins ist die AXA-Arena. - Martin Deuring/ Grafik Nau.ch

Wie Pfadi Winterthur schreibt, gelingt dem QHL-Team der Hattrick. Die drei Hauptrunden-Duelle gegen den TSV St. Otmar St. Gallen hat es für sich entschieden. Am Mittwochabend des 18. Februar 2026 nach wildem Ritt knapp mit 23:22, nachdem es bereits zur Pause mit einem Tor führte.

Weiter umformiert aufgrund der Abwesenheit des erfolgreich operierten Mehdi Ben Romdhane, dafür mit Leon Süss und Mathis Rüegger aus dem eigenen Nachwuchs im Aufgebot, begaben sie sich umgehend bemüht auf die Suche nach der gewinnbringenden Formation.

Die Abwehr war von Beginn an in seiner gewohnten Verlässlichkeit da, der Rückzug stimmte, nur fielen die Tore nicht in der gewünschten Anzahl und Regelmässigkeit. 2:2 stand die Partie nach acht gespielten Minuten, 6:6 nach siebzehn, ehe sich Konrad Hübner nicht nur eine Zeitstrafe einhandelte, sondern sich auch an der Hand wehtat. Aber auch in Unterzahl oder gegen den siebten Feldspieler liessen sie nicht viel zu.

Leonard Grazioli vermochte sich zwischen den Pfosten sechs Mal auszuzeichnen, der Rückraum bestehend aus Oliver Eggert, Tim Rellstab sowie Grega Krecic setze Akzente und trotz eines unglaublichen Penalty-Verhälntnisses von 0:6 sowie eines Strafen-Verhältnisses von 0:2 führte das Team nach der ersten Halbzeit knapp mit 12:11.

Mit mehr Tempo und Tiefe zum Auswärtserfolg

Der bandagierte Hübner eröffnete die zweite Halbzeit von Oliver Eggert sehenswert in Szene gesetzt sowie per Konter mit einem Doppelschlag, im Kollektiv zog das Team das Tempo an und vermochte den Gastgeber vermehrt ins Zeitspiel zu zwingen.

Weil dieser aber aus aussichtslosen Situationen traf, stand die Partie nach zwei Dritteln wieder 15:15. Endlich folgte die erste, herausgeholte Zeitstrafe, sowie der erste zugesprochene Siebenmeter, den Lukas Köder jedoch nicht zu verwerten vermochte.

Spannung bis zuletzt

Eine Otmar-Führung verhinderte Ramon Kusnandar, ehe Tim Rellstab die nächste Überzahl – sowie Alessio Lioi danach die erneute Führung zum 18:17 herbeiführten. Das erhöhte Tempo und die nun konsequent gesuchte Tiefe generierten weitere Strafen und Siebenmeter.

Alle vier davon aber blieben leider ohne Torerfolg. Und so bog das Spiel plötzlich mit einem Tor Rückstand in die letzten zehn Minuten. Die Ausgleiche führte der effiziente Neuzugang Grega Krecic in der Folge jeweils sehenswert herbei. Oliver Eggert dann mit purem Willen die erneute Führung zum 21:20, die Alessio Lioi zum 23:22 bestätigte.

Es sollte das letzte Tor des Spiels gewesen sein, das den Jungs letztlich den Auswärtserfolg bescherte. Es beeindruckt, wie die Jungs dezimiert nicht aufsteckten und sich zu belohnen vermochten. Durch schwere Phasen, in einer engen Partie in der Kreuzbleiche zu bestehen ist eine nächste, grosse Errungenschaft.

Nach einem nun bevorstehenden, spielfreien Wochenende tritt das Team am kommenden Mittwoch, 25. Februar 2026, um 19.15 Uhr zuhause im Zürcher-Derby gegen GC Amicitia Zürich an.

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